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Rheda-Wiedenbrück (ots) - Die dritte große Global Mobility Studie von
Auslandsjob.de zeigt: Der Wunsch, Deutschland den Rücken zu kehren, ist stark
ausgeprägt - 34,5 Prozent der Befragten nennen ihn als Motiv für einen Job im
Ausland. Besonders deutlich ist das Signal bei jungen Erwachsenen und der
Generation Z. Für Arbeitgeber und HR-Verantwortliche wird das zunehmend zur
strategischen Frage - von Fachkräftemangel über Employer Branding bis zur
Zukunft des Standorts Deutschland.
Jede:r Dritte will raus - ein Signal mit globalem Kontext
Vom 22.12.2025 bis 13.05.2026 nahmen auf https://www.auslandsjob.de , die auf
internationale Jobs spezialisierte Stellenbörse der INITIATIVE auslandszeit GmbH
, insgesamt 1.588 Personen an der zum dritten Mal durchgeführten Studie zum
Thema "Arbeiten im Ausland & Global Mobility" teil. 34,5 Prozent der Befragten
gaben an, "einfach raus aus Deutschland" zu wollen.
" Dass der Wunsch, Deutschland zu verlassen, auf einem so hohen Niveau ist,
zeigt: Das ist ein ernst zu nehmendes Signal", sagt Frank Möller, Gründer und
Geschäftsführer der INITIATIVE auslandszeit GmbH." "Auch die aktuelle
Indeed-Studie bestätigt das aus einer ganz anderen Richtung: Während unsere Zahl
konkrete Auswanderungsabsicht misst, zeigen laut Indeed zwei Drittel der
Arbeitnehmer:innen in Deutschland zudem grundsätzliche Offenheit für einen Job
im Ausland - beide Signale weisen in dieselbe Richtung. Ein Grund dafür ist der
globale Wettbewerb um Fachkräfte: Immer mehr Länder erleichtern gezielt die
Zuwanderung internationaler Talente und punkten mit einer stimmigen
Work-Life-Blend. Diese Zahlen zeigen, dass der Wunsch, Deutschland zu verlassen,
auch eine ökonomische Reaktion auf attraktive Alternativen im Ausland ist -
neben einer weiterhin großenUnzufriedenheit hinsichtlich aktueller Entwicklungen
und der eigenen Perspektive hierzulande."
Junge Erwachsene und Gen Z sind treibende Kraft
Der Wunsch, für den Job ins Ausland zu gehen, hängt deutlich vom Alter ab: Unter
den 18- bis 21-Jährigen nennt gut jeder Dritte (38,1 Prozent) "Raus aus
Deutschland" als Motiv, bei den 22- bis 29-Jährigen sind es 37,5 Prozent. Mit
zunehmendem Alter sinkt der Anteil zunächst kontinuierlich - auf 34,8 Prozent
bei den 30- bis 39-Jährigen, 31,4 Prozent bei den 40- bis 49-Jährigen und 28,2
Prozent bei den 50- bis 59-Jährigen. Bei den unter 18-Jährigen liegt der Wert
mit 52 Prozent noch einmal deutlich höher, was auf eine besonders hohe
Auslandsbereitschaft bei den Jüngsten hindeutet. Lediglich bei den über
60-Jährigen zeigt sich mit 31,5 Prozent noch einmal ein leichter Anstieg - hier
dürfte allerdings weniger der klassische Berufseinstieg als vielmehr der Wunsch
nach einem Lebensabend im Ausland eine Rolle spielen. Der klare Grundtrend
bleibt jedoch: Gerade bei jungen Menschen und Berufseinsteigerinnen ist die
Bereitschaft, Deutschland zu verlassen, besonders hoch - ein Signal, das mit
Blick auf den Nachwuchs an Fachkräften ernst genommen werden sollte.
Was das für Arbeitgeber bedeutet: War for Talents wird zur Standortfrage
Internationale Mobilität ist grundsätzlich zu begrüßen: Wenn Fachkräfte dorthin
gehen, wo sie gebraucht werden, folgt das schlicht der Logik von Angebot und
Nachfrage - und bringt neue Erfahrungswerte und Impulse für Innovation mit
zurück. Für Arbeitgeber in Deutschland wird die Auslandsjob.de-Studie aber
zunehmend zum Weckruf: Wenn gut jede:r Dritte der Befragten grundsätzlich mit
dem Gedanken spielt, das Land zu verlassen, zeigt das vor allem, wie stark sich
der globale Wettbewerb um Fachkräfte inzwischen auf den deutschen Arbeitsmarkt
auswirkt. Dieser mag sich zuletzt spürbar abgekühlt haben - der demografische
Wandel wird den strukturellen Fachkräftemangel in den kommenden Jahren aber
weiter verschärfen.
Ein konkreter Hebel liegt dabei näher, als viele Arbeitgeber denken: 85,4
Prozent der Befragten würden es bereits als Attraktivitätssteigerung erleben,
ihren bestehenden deutschen Job zeitweise ortsunabhängig im Homeoffice bzw.
remote aus dem Ausland heraus auszuüben - ermöglicht etwa durch ein
Employer-of-Record-Modell, das die rechtliche und organisatorische Seite der
Auslandsbeschäftigung übernimmt. Klassisches Employer Branding über gelegentlich
einen Homeoffice-Tag im Inland, das Fitnessclub-Abo oder eine Müsli-Bar reicht
dafür nicht mehr aus - gefragt sind echte Anreize, Flexibilität und
Perspektiven.
Interesse verschiebt sich zu ortsunabhängigen Berufsfeldern
Bei den gewünschten Einsatzbereichen zeigt sich eine klare Verschiebung hin zu
eher "portablen" Tätigkeiten, die sich orts- und zeitunabhängig ausüben lassen:
Jobs im Telemarketing & Kundenmanagement legten deutlich zu, ebenso der Bereich
Beratung & Consulting. "Grundsätzlich stellen wir in den letzten Jahren eine
zunehmende Nachfrage nach Stellen und Tätigkeitsbereichen mit hohem
Remote-Potenzial fest. Dieser Wunsch ist besonders stark bei der GenZ ausgeprägt
und wird zunehmend zum wichtigen Kriterium bei der Job- & Arbeitgeberwahl" ,
verdeutlicht Frank Möller den Trend zu flexiblen Arbeitsmodellen. Bemerkenswert:
Vier von zehn Befragten dieser Gruppe (39,6 Prozent) sind bei der Branche
komplett offen - für sie zählt in erster Linie das Zielland, nicht die konkrete
Tätigkeit. Je stärker sich Remote- und Workation-Modelle in klassischen
Angestelltenverhältnissen etablieren, desto eher dürfte dieses branchenoffene,
ortsunabhängige Interesse weiter zunehmen.
"Für Arbeitgeber heißt das ganz praktisch: Wer eine Stelle im Ausland
ausschreibt und dabei zeigt, dass Ort und Arbeitsmodell flexibel sind, erreicht
heute deutlich mehr passende Bewerbungen als mit einer engen Branchen- oder
Rollenbeschreibung", sagt Matthias Maier, Head of Recruiting bei Auslandsjob.de
(INITIATIVE auslandszeit GmbH).
Mehr zur Auslandsjob Global Mobility Studie
Weitere Informationen zur aktuellen Global Mobility Studie, Infografiken sowie
ausführliche Insights zu Trends in der internationalen Arbeitsmobilität finden
Sie unter: https://www.auslandsjob.de/ueber-uns/studien/auslandsjob-studie-umfra
ge-2025-2026/
Über Auslandsjob.de / INITIATIVE auslandszeit GmbH
Auslandsjob.de ist seit 2004 eine der führenden deutschen Plattformen für
internationale Jobs, Work and Travel und Arbeitsmöglichkeiten im Ausland. Ziel
ist es, Menschen unkompliziert, transparent und sicher den Weg zum Arbeiten im
Ausland zu ermöglichen und aktuelle Global Mobility-Trends durch regelmäßige
Studien zu erheben.
Auslandsjob.de ist Teil der INITIATIVE auslandszeit GmbH, die regelmäßig Trends
& Motivationen im Bereich internationaler Jugend- & Arbeitsmobilität erfasst und
seit über 20 Jahren vielfältige Wege ins Ausland für Schüler, Studenten sowie
Arbeitnehmer aufzeigt und ermöglicht. Mit 100.000 begleiteten Auslandszeitlern &
Auslandsjobbern gehört die INITIATIVE auslandszeit zu den führenden Netzwerken
in Deutschland für internationale Arbeitsmobilität.
Pressekontakt:
Frank Möller
INITIATIVE auslandszeit GmbH
Berliner Str. 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242 4054341
E-Mail: mailto:frank@auslandsjob.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/116464/6330950
OTS: INITIATIVE auslandszeit GmbH
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