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Köln (ots) - Erster Zwischenstand der laufenden DGÄPC Statistik
(https://www.dgaepc.de/aktuelles/dgaepc-statistik/) zeigt deutliche Schwerpunkte
bei Brustchirurgie und Gesichtsverjüngung
Bereits nach der Halbzeit der laufenden DGÄPC Statistik 2026 zeichnen sich erste
Entwicklungen bei ästhetisch-plastischen Eingriffen in Deutschland ab. Nach den
bislang gemeldeten Behandlungen entfällt bei Frauen zwischen 18 und 30 Jahren
mehr als jede zweite Operation auf die Brustchirurgie. Gleichzeitig entscheiden
sich in der Gesamtzielgruppegruppe* inzwischen mehr als die Hälfte der Patienten
im Gesichtsbereich für verjüngende Maßnahmen. Die Datenerhebung der DGÄPC läuft
noch bis Anfang Oktober. Die nun veröffentlichten Zahlen stellen einen
Zwischenstand dar und geben einen ersten Ausblick auf die vollständige DGÄPC
Statistik 2026.
Brustchirurgie bleibt bei jungen Frauen das prägende Operationsfeld
Mit einem Anteil von 52,8 Prozent betreffen die bislang erfassten Operationen
bei Frauen zwischen 18 und 30 Jahren überwiegend die Brust. Neben
Brustvergrößerungen mit Implantaten (14,9 Prozent) gehören Brustverkleinerungen
(14,4 Prozent) und Bruststraffungen (12,6 Prozent) zu den häufigsten Eingriffen
dieser Altersgruppe. Auch über alle Altersgruppen hinweg bleibt die
Brustchirurgie mit einem Anteil von 35,4 Prozent das bedeutendste operative
Behandlungsfeld. Besonders auffällig entwickelt sich bislang die Nachfrage nach
Bruststraffungen.
"Der bisherige Zwischenstand zeigt, dass junge Patientinnen heute sehr
differenzierte Wünsche an die Brustchirurgie haben. Es geht längst nicht mehr
ausschließlich um eine Vergrößerung. Ebenso häufig stehen eine Verkleinerung
oder Straffung im Vordergrund - immer mit dem Ziel, eine zur eigenen Anatomie
passende und natürliche Lösung zu finden. Meine Kollegen und ich können diesen
Wandel im Praxisalltag bestätigen", so Dr. Michaela Montanari
(https://www.dgaepc.de/mitglieder/bochum/dr-med-michaela-montanari/) ,
Präsidentin der DGÄPC und Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie,
Bochum.
Bemerkenswert ist zugleich, dass minimalinvasive Gesichtsbehandlungen bei jungen
Erwachsenen, anders, als es die öffentliche Wahrnehmung in sozialen Medien
häufig vermuten lässt, eine geringe Rolle spielen. Sowohl Botulinumbehandlungen
als auch Faltenunterspritzungen machen nach bisherigem Stand jeweils lediglich
fünf Prozent der Behandlungen aus.
Gesichtsverjüngung bestimmt die Nachfrage in der Gesamtgruppe
Während bei jüngeren Patienten körperformende Eingriffe dominieren, rückt mit
zunehmendem Alter die Gesichtsverjüngung stärker in den Fokus. Nach den bislang
vorliegenden Daten entfallen 53,5 Prozent aller Behandlungen auf verjüngende
Maßnahmen im Gesicht. Besonders häufig werden Oberlidstraffungen,
Botulinumbehandlungen, Faltenunterspritzungen und Faceliftings durchgeführt.
Auch das Facelifting setzt seinen positiven Trend der vergangenen Jahre nach
aktuellem Stand weiter fort.
"Viele Patienten wünschen sich heute kein sichtbar verändertes Gesicht, sondern
ein frisches und authentisches Erscheinungsbild. Wir beobachten, dass die
Gesichtsverjüngung zunehmend individueller geplant wird. Minimalinvasive
Verfahren und operative Eingriffe werden nicht als Gegensätze verstanden,
sondern ergänzen sich heute häufig sinnvoll.", unterstreicht Dr. Michaela
Montanari, Präsidentin der DGÄPC.
DGÄPC Statistik Sommerupdate: Zwischenstand der laufenden Erhebung
Die DGÄPC Statistik (https://www.dgaepc.de/aktuelles/dgaepc-statistik/) zählt
seit vielen Jahren zu den wichtigsten Erhebungen zur ästhetisch-plastischen
Chirurgie in Deutschland. Sie basiert auf den Behandlungswünschen einer in den
Mitgliedspraxen durchgeführten Patientenumfrage und dokumentiert die Entwicklung
ästhetisch-plastischer Eingriffe.
Das Sommerupdate umfasst die bis Ende Juli 2026 erhobenen Daten. Die
Datenerhebung läuft noch bis Anfang Oktober. Die vollständige DGÄPC Statistik
2026 wird im Herbst veröffentlicht.
Save-the-date: Veröffentlichung der DGÄPC Statistik 2026
Die DGÄPC Statistik zählt zu den bundesweit größten Erhebungen zu den
Interessen, Behandlungswünschen und Trends im Bereich der Ästhetisch-Plastischen
Chirurgie - und das bereits seit 18 Jahren.
Die vollständigen Ergebnisse der DGÄPC Statistik 2026 werden im Rahmen der 54.
Jahrestagung der DGÄPC (https://www.dgaepc2026.de/) sowie des 5. German
Brazilian Aesthetic Meeting vorgestellt.
Freitag, 09. Oktober 2026
11.15 bis 12.15 Uhr
Rottach-Egern | Tegernsee
Pressevertreterinnen und Pressevertreter können sich bereits heute für die
hybride Pressekonferenz (digital oder vor Ort) unter mailto:presse@dgaepc.de
akkreditieren.
Über die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e.V. (DGÄPC)
Die DGÄPC wurde 1972 gegründet und ist Deutschlands erste und älteste
Fachgesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Seit bereits 54 Jahren
steht der Name der Gesellschaft für qualitative Standards in der
Ästhetisch-Plastischen Chirurgie.
Ziele der DGÄPC sind seit der Gründung im Jahr 1972 die Qualitätssicherung bei
ästhetisch-plastischen Behandlungen und Operationen mit intensivem fachlichem
Austausch unter Kollegen, die Fort- und Weiterbildung in diesem Bereich, sowie
Aufklärungsarbeit und Patientenschutz.
*Gesamtzielgruppe 18 - 80+ Jahre
Pressekontakt:
Pressestelle
Franziska Bartel
Tel: 0221 298511-12
E-Mail: mailto:presse@dgaepc.de
Web: http://www.dgaepc.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/167299/6331013
OTS: Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DG
ÄPC)
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