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München (ots) -
- Hani muss seinen Dönerladen nach 31 Jahren aufgeben
- Rund 300 Motorradfahrer sorgen beim Saisonstart von Olga für Hochbetrieb
- Eine neue Folge "Die Imbisshelden - Voll lecker!" am 11. August 2026 um 21:15
Uhr bei RTLZWEI und sieben Tage vorab auf RTL+
Mit den sommerlichen Temperaturen beginnt für viele Imbissbetriebe die
arbeitsreichste Zeit des Jahres. Olga erlebt zum Saisonauftakt einen
unerwarteten Gästeansturm, während Hani sich von seinem Laden verabschieden und
umziehen muss. In Rostock improvisiert Ben wegen fehlender Zutaten mit einer
neuen Burger-Kreation und auch bei Jörg und Randa warten ungewöhnliche
Herausforderungen. Eine neue Folge "Die Imbisshelden - Voll lecker!" am 11.
August 2026 um 21:15 Uhr bei RTLZWEI und sieben Tage vorab auf RTL+.
Bei "Al Hay Döner" in Oldenburg setzt Hani auf eine besondere Sommerspezialität.
Sein "Melöner" kombiniert Wassermelone, Schafskäse und Kräuter im Fladenbrot und
gehört bei vielen Stammkunden zu den gefragten Gerichten. Gleichzeitig
beschäftigt den leidenschaftlichen Dönermann eine einschneidende Veränderung:
Nach 31 Jahren muss er seinen Imbiss verlassen und an einen anderen Standort
umziehen - eine Nachricht, die ihn nicht loslässt.
Im "Bistro & Bikertreff auf dem Ith" startet Olga in die neue Saison. Das
sonnige Wetter lockt deutlich mehr Motorradfahrer an als erwartet: Rund 300
Gäste möchten Jägerschnitzel, Currywurst oder einen ihrer selbstgekochten
Eintöpfe genießen. Für Olga und ihr Team bedeutet das Hochbetrieb in Küche und
Service. Gleichzeitig fällt das Saison-Opening auf ihren Geburtstag. Zwischen
Bestellungen und Bewirtung bleibt kaum Zeit für gemeinsame Momente mit der
Familie - die Verbindung von Beruf und Privatleben wird zur Herausforderung.
Auch Ben von "Onkel Ben's Imbiss" in Rostock steht unter Strom. Weil die Zutaten
für seinen beliebten "Rib Burger" nicht geliefert werden, muss er erfinderisch
werden und serviert kurzerhand einen "Lammburger" - bislang stand der allerdings
nicht auf der Speisekarte. Ob die neue Kreation bei seinen Stammkunden gut
ankommt?
Währenddessen herrscht bei "Rüyam Döner" in Berlin ebenfalls reger Betrieb. Nach
einem Vorfall in der Filiale in Schöneberg muss eine beschädigte Toilettentür
ersetzt werden, bevor die ersten Gäste kommen. Zusätzlich stellt Filialleiterin
Randa gemeinsam mit ihrem Team den neuen "Rüyam"-Merchandise mit Shirts und
Hoodies vor. In Hannover verfolgt Jörg unterdessen seine Auswanderungspläne. Für
seinen bereits gepachteten Imbiss in Thailand veranstaltet er einen
"Thai-Motto-Abend", um neue Gerichte auszuprobieren. Seine asiatischen
Kochkünste werden dabei allerdings auf die Probe gestellt.
Eine neue Folge "Die Imbisshelden - Voll lecker!" am 11. August 2026 um 21:15
Uhr bei RTLZWEI und sieben Tage vorab auf RTL+. Die Folgen wurden produziert von
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Bildmaterial und weitere Infos finden Sie in unserem Media Hub: Die Imbisshelden
- Voll lecker! - RTLZWEI Unternehmen
(https://unternehmen.rtl2.de/sendungen/die-imbisshelden-voll-lecker)
Über "Die Imbisshelden - Voll lecker!":
Deutschlands Imbisslandschaft zeigt große kulinarische Vielfalt, mit
traditionellen Klassikern und internationalen Spezialitäten wie Döner und
Falafel. "Die Imbisshelden - Voll lecker!" begleitet sechs Imbiss-Betreiber in
Deutschland, die mehr als nur Currywurst und Kebab bieten. Mit Herz und Humor
werden ihre alltäglichen Herausforderungen und Geschichten beleuchtet, während
sie ihre Kunden satt und glücklich machen.
"Die Imbisshelden"-Rezept der Woche: Olgas Hackbällchen mit Tomatensoße
Zutaten
- 500g Hackfleisch (gemischt)
- 1/2 Tasse Reis (ca. 125g)
- 1/4 Tasse Paniermehl
- 3/4 Tasse Kochsahne
- 1,5 Stck. Zwiebel
- 1 Ei
- Ca. 1 TL Salz Pfeffer schwarz
- 1/2 EL Provence-Kräuter
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1/2 EL Paprika edelsüss
- 1 TL Paprika geräuchert
- Frische Petersilie
Zutaten Soße
- 1 EL Butter
- 1/2 EL Sonnenblumenöl
- 1 EL Mehl
- 1/2 Dose passierte Tomaten
- 2 Tassen kaltes Wasser
- 1/2 TL Provence Kräuter
- Ca. 1/2 TL Zucker
- Ca. 1/2 TL Salz
Zubereitung
Zwiebel kleinhacken und in der Pfanne kurz mit etwas Sonnenblumenöl anbraten.
Etwas Salz und schwarzen Pfeffer dazugeben, anschließend abkühlen lassen. Reis
gut waschen und zwei Minuten kochen lassen. Danach abgießen und mit kaltem
Wasser abschrecken. In einer extra Schüssel Paniermehl und Kochsahne vermischen,
alle Gewürze hinzufügen. Hackfleisch, Eier, Zwiebel, Sahnemischung,
kleingehackte Petersilie und Reis vermengen und gut durchkneten. Große Bälle
formen.
Für die Soße: Butter und Öl in eine Pfanne geben, kurz aufwärmen, Mehl dazugeben
und zwei Minuten auf niedriger Temperatur anbraten. Tomaten dazugeben,
Temperatur erhöhen und weiterhin gut anbraten. In einen Topf umfüllen und Salz,
Pfeffer, Zucker, Gewürze und kaltes Wasser hinzufügen. Anschießend ca. fünf
Minuten aufkochen lassen und anschließend abschmecken. In eine tiefe Auflaufform
ein paar Kellen Soße geben und die Fleischbällchen hineinlegen. Die restliche
Soße obendrauf verteilen. Ca. 40-50 Minuten bei 200 Grad garen lassen. Als
Beilage bieten sich frisches Baguette, Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree an.
"Die Imbisshelden"-Interview der Woche: Olga vom "Bistro & Bikertreff auf dem
Ith"
Interviewer: Woran erkennt man einen Imbiss mit Qualität, wenn man Laie ist?
Olga: Qualität erkennt man an erster Stelle, wenn man reinkommt: freundliches
Gesicht, man wird angesprochen. Und wenn dir gesagt wird, dass das Essen etwas
dauert. Wir machen alles nach Bestellung - vorher liegt bei uns keine Wurst auf
dem Grill. Erst hinterher siehst du, ob es wirklich gut ist.
Interviewer: Findest du, Imbiss darf teuer sein?
Olga: Ich kann nur für meinen Imbiss sprechen: Wir waren immer qualitativ, der
Preis liegt etwas höher als bei anderen. Dafür habe ich ein gutes Gewissen und
weiß, wo die Ware herkommt. Wenn die Preise für mich steigen, bin ich bereit,
mehr zu zahlen und qualitativ zu bleiben - aber irgendwo muss auch eine Grenze
sein, weil die Leute es sonst nicht mehr bezahlen können. Man muss eine gesunde
Preiserhöhung machen, einen guten Mittelweg.
Interviewer: Was denkst du, warum Menschen gerne zum Imbiss gehen statt ins
Restaurant?
Olga: Ich glaube, das ist Volkstradition - wir sind näher am Menschen. Im
Restaurant hat man eher das Gefühl, sich schick machen zu müssen. Beim Imbiss
ist es eine spontane Entscheidung: schnell was essen, ein bisschen quatschen.
Das ist dieses Zusammenwachsen mit den Menschen, wirklich nah am Volk.
Interviewer: Was zeichnet deinen Imbiss besonders aus?
Olga: Wir sind sehr freundlich, familiär, haben immer ein offenes Ohr. Nach
Jahren sind wir eine kleine große Familie geworden. Neue Gäste sagen oft: "So
einen Imbiss haben wir lange nicht gesehen". Wir sind immer gut gelaunt, das
Essen schmeckt und die Kuchen machen wir mit Liebe.
Interviewer: Gab es einen Moment mit Gästen, der dir besonders in Erinnerung
geblieben ist?
Olga: Es gibt vier Momente, die ich nie vergessen werde: mein erster Flug, meine
erste Moped-Fahrt, ein schwerer Unfall eines Mädchens und eine schwierige
Situation an Pfingsten: Ein Stammgast von uns hatte Krebs im Endstadium und kam
mit einem Wunschmobil zu uns. Er konnte alles machen, aber sein einziger Wunsch
war, noch einmal bei unserem Bistro "Auf dem Ith" Kaffee zu trinken. Das hat
mich so berührt - drei Tage später ist er gestorben.
Interviewer: Wie bist du zum Imbiss gekommen?
Olga: Wir hatten davor ein Lebensmittelgeschäft, und ich sah, wie sich die Leute
bei uns trafen und stundenlang quatschten. Da ich gern koche und backe, wollte
ich eine kleine Ecke mit Tischen als Café einrichten. Das hat großen Spaß
gemacht. Irgendwann rief mich mein Steuerberater an und sagte, hier gäbe es
einen Bikertreff, ob ich mir das nicht mal anschauen wolle. Wir sind hingefahren
und haben uns sofort in diesen kleinen Berg und den Imbiss verliebt. Jetzt sind
wir seit sieben Jahren hier.
Interviewer: Gibt es etwas, dass du in Zukunft mit dem Imbiss vorhast?
Olga: Ideen habe ich viele, aber man muss immer überlegen, ob sie umsetzbar
sind. Wir wollten zum Beispiel Frühstück anbieten, haben es wegen
Personalmangels aber wieder abgesetzt. Schön wären mehr Parkfläche und ein paar
neue Küchengeräte. Aber im Großen und Ganzen bin ich mit dem, was ich habe, sehr
zufrieden - in der Gastrobranche haben sich schon viele übernommen, weil sie zu
viel wollten. Ich bin da lieber vorsichtig.
Interviewer: Gibt es eine Spezialität, die du empfehlen würdest?
Olga: Mein Standardspruch: Karte rauf und runter. Jedes Gericht habe ich
persönlich zusammengestellt, wir kochen täglich frisch. Ich stehe mit meinem
Namen hinter jedem Gericht. Am besten testet man sich einfach durch - und kommt
ein anderes Mal wieder, um etwas Neues zu probieren.
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