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Straubing (ots) - Die Opfer der SED-Diktatur, vor allem die Menschen, die an der
Berliner Mauer und an der DDR-Grenze ermordet wurden, haben es verdient, dass
Jahr für Jahr an ihr Schicksal erinnert wird. (...) Doch mehr als dreieinhalb
Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung verblasst die Erinnerung. (...) Da spielt
das Versagen der Politik und des Bildungssystems eine Rolle. (...) Es ist
erschreckend, wie verbreitet die Demokratieskepsis mittlerweile ist. Gerade im
Osten des Landes. Was nicht nur mit einem verklärten Blick in die Vergangenheit
zu tun hat, sondern auch mit Fehlern der Mitte-Parteien. Eine Quittung wird es
bei den Landtagswahlen geben. Deutschland ist weiter geteilt. Die Mauer in den
Köpfen ist noch lange nicht eingerissen.
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