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Städte- und Gemeindebund-Präsident Ralph Spiegler nimmt Bund und Länder beim Klimaschutz in die Pflicht

14.08.2026 16:55 Uhr PHOENIX

Bonn/Stadecken-Elsheim (ots) - Viele Menschen gerade in Ballungsgebieten leiden zunehmend unter der Hitze dieses Sommers. Ralph Spiegler, Präsident des Städte- und Gemeindebundes (DStGB), hat jetzt Bund und Länder aufgerufen, die Notwendigkeiten und Konsequenzen eines zwingend gebotenen Klimaschutzes ernst zu nehmen. "Realitätsverweigerung hat bei großen Fragestellungen noch nie Sinn gemacht. Wir müssen im Bereich des Klimaschutzes größere Schritte nach vorne tun", äußerte sich Spiegler im Fernsehsender phoenix. So sei es einerseits notwendig, natürliche und künstlich angelegte Wasserspeicher zu fördern. "Aber sicher sind auch Klimaanlagen in Krankenhäusern, Schulen aber auch im Privaten bei der Klimaanpassung notwendig", so der DStGB-Präsident. Der Städte- und Gemeindebund stehe hinter Umweltminister Carsten Schneider (SPD), der für den Hitzeschutz das Grundgesetz ändern will. "Die Idee von Umweltminister Schneider, unseren Forderungen folgend, dass der Klimaschutz Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz wird, ist richtig", so Spiegler. Damit werde auch gesetzlich verankert, dass Bund und Länder den Kommunen in dieser Frage zur Seite stünden.

Um die Folgen der Klimaveränderungen abzufedern, sei es sinnvoll, viele kleine Schritte in den Städten und Orten zu gehen. "Wir müssen, was die Landschaft und die innerörtlichen kleinen Gärten anbelangt, grüner werden, und wir müssen, was die Plätze anbelangt, blauer werden", meinte Spiegler. Es gehe darum, widerstandsfähige heimische Gehölze und Gewächse anzupflanzen. "Und durch Beschattungen und Wasserspiele müssen wir dafür sorgen, dass die Temperaturen abkühlen." Allenthalben seien die Auswirkungen von Hitze und Dürre zu sehen und zu spüren. "Man kann fast sagen, es ist dramatisch. Wenn man den Rhein bei Mainz betrachtet, dann hat er einen Pegelstand, den ich bislang noch nicht kannte", verdeutlichte Spiegler.

Das ganze Gespräch sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/QyQ

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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - PHOENIX
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