|
Osnabrück (ots) - Die Bremer Spitzenkandidatin der CDU, Wiebke Winter, hält eine
Festlegung auf eine Frau als Nachfolgerin für Bundespräsident von Frank-Walter
Steinmeier für falsch. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Winter, die
zum Präsidium der CDU gehört: "Wir müssen darüber diskutieren, welches Profil
diese Person haben muss, anstatt über Köpfe oder Geschlechter zu sprechen." Sie
formulierte eine klare Erwartung: "Die Person im Amt des Bundespräsidenten muss
uns als Land wieder eine Geschichte geben, an die wir glauben können - etwas,
das uns verbindet und uns einen gewissen Kennedy-Moment schenkt. Das halte ich
für wichtiger als die Frage des Geschlechts."
In den vergangenen Wochen war die CDU-Spitze von einer früheren Festlegung auf
eine Frau als Kandidatin abgerückt. Die SPD pocht weiter auf eine weibliche
Besetzung. Auch die CSU drängt darauf. Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse
Aigner gilt in der CSU als geeignet.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6333832
OTS: Neue Osnabrücker Zeitung
|