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Frankfurt (ots) - Dieser Hitzesommer muss politische Konsequenzen haben. Die
Klimakatastrophe ist so nah und so gefährlich an die Menschen in Deutschland
herangerückt wie nie. Und trotzdem scheint es fast, als ginge in der Politik
ungerührt alles weiter seinen Gang. Immerhin, ein Papier der SPD-regierten
Bundesministerien, das jetzt bekannt wurde, weist in die richtige Richtung. Fast
alle Nachrichten dieser Tage hängen mit Hitze und Trockenheit zusammen. Allein
die 12.500 Hitzetoten, die das Robert-Koch-Institut errechnet hat, sind eine
humanitäre Katastrophe - die fast untergeht im Expertenstreit, ob die wahre Zahl
nicht noch deutlich höher liegt. Man stelle sich vor, eine solch enorme Zahl von
Todesfällen wäre durch eine Pandemie verursacht worden, durch einen Krieg oder
ein gewaltiges Attentat. Was für ein Aufschrei wäre dann durchs Land gegangen,
einschließlich Sondersitzungen von Bundesregierung und Bundestag! Und jetzt?
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