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Hamburg (ots) -
- Ungewöhnliches Therapieangebot der Asklepios Klinik Altona
- Realistisches Training für neurologische Patient:innen
- Unentgeltliche Unterstützung von Penny, Röpke Ladenbau und Die Holzwerkstatt
- Kunst trifft Therapie: Einzigartige Gestaltung durch den Graffiti-Künstler Ray
de la Cruz
Das gerade neu eröffnete Neurologische Therapiezentrum Altona (https://www.askle
pios.com/altona/abteilungen-spezialistinnen/abteilungen/neurologie/neurologische
s-therapiezentrum-ambulant) bietet jetzt eine neue Behandlungsmöglichkeit, um
die Selbständigkeit von Patient:innen nach schweren neurologischen Erkrankungen
wie z. B. Schlaganfällen in alltäglichen Situationen zu trainieren. Dazu bietet
ein eigener Penny Trainingsmarkt ein geschütztes Umfeld. Sie können dort
Produkte auswählen, sich zwischen den Regalen orientieren, Kaufentscheidungen
treffen und an der Kasse zahlen. All das fördert wichtige körperliche, kognitive
und kommunikative Fähigkeiten, die für ein selbstständiges Leben von großer
Bedeutung sind. Eine solche Übungsmöglichkeit gibt es bislang in Deutschland nur
selten.
Nach schweren neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall müssen die
Betroffenen verlorene Fähigkeiten mit unterschiedlichen Therapien wie
beispielsweise Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, kognitivem Training,
KI-gestützten Trainingssystemen, Robotik und Biofeedback in verschiedenen
Rehabilitationsphasen wieder erlernen. "Wenn im geschützten Rahmen schon vieles
gut gelingt, genügt das oft noch nicht zur Bewältigung des Alltags", sagt
Privatdozent Dr. Robert Schulz, Chefarzt der Neurologie der Asklepios Klinik
Altona, "Teilhabe ist aber ein immens wichtiger Schritt für die Genesung und das
Wohlbefinden der Patient:innen. Einkaufen ist damit ein Puzzleteil zur
Selbstständigkeit."
Im Ambulanten Neurologischen Therapiezentrum Altona wurde daher dieser besondere
Ansatz gewählt, kognitive Bewegungsabläufe möglichst alltagsnah zu trainieren.
Einkaufen gehört für die meisten Menschen zum Alltag, kann aber zum Beispiel für
Menschen nach einem Schlaganfall eine besondere Herausforderung darstellen. Zu
den Bewegungen, die in dem Mini-Markt hoch über Hamburgs Dächern trainiert
werden, zählen Waren aus dem Regal nehmen, Türen von Kühleinheiten offen halten,
während Produkte entnommen werden, Ware aufs Band legen, Geld aus der Geldbörse
nehmen. Dazu kommen Übungen der geistigen und motorischen Leistungsfähigkeit wie
Orientierung im Raum, Abläufe gedanklich vorstrukturieren, planvoll vorgehen,
Gleichgewicht, Koordination, Greifen und Gedächtnistraining ("habe ich alles?").
Das geschützte Umfeld ermöglicht das alles ohne den realen Zeitdruck oder
eventuelles Unwohlsein, weil andere Einkaufende zuschauen oder ungeduldig
reagieren.
Das spielerische Lernen mit dem direkt erkennbaren Nutzen erhöht die Motivation.
Der Trainingsmarkt hat ein bewusst übersichtliches Setting, denn was im Kleinen
gut funktioniert, kann dann auf einen großen Markt übertragen werden. Für Penny
ist dieses Engagement weit mehr als die kostenlose Bereitstellung von
Ausstattung und Handelskompetenz. Es ist Ausdruck der Unternehmensphilosophie,
nah bei den Menschen zu sein. Zum Trainingsmarkt gehören fünf Regale mit einer
Gesamtlänge von knapp sieben Metern, ein Bake-off-Regal, ein Zeitungsregal, eine
kleine Tiefkühltruhe sowie ein Getränkekühlschrank. Zusätzlich erhält das
Reha-Zentrum Einkaufswagen, mehrere Einkaufskörbe sowie Obst- und Gemüse- und
Brottüten, um den Einkauf für die Patient:innen möglichst authentisch erlebbar
zu machen.
Ergänzt wird das Marktbild durch speziell angefertigte Elemente aus Holz: Die
Tischlerei "Die Holzwerkstatt" von Sean Pielke fertigte eine Kasse mit kleinem
Laufband sowie ein beleuchtetes Penny-Schild aus Holz, das künftig vor dem
Trainingsmarkt als Wegweiser dient und die Orientierung innerhalb des
Therapiezentrums unterstützt. Andreas Röpke von "Röpke Ladenbau" übernahm den
Aufbau der Regale und stellte die benötigten Ladenbauelemente aus dem Baulager
bereit. Beide unterstützen das Projekt unentgeltlich, weil sie von der Idee und
dem Nutzen für die Patient:innen überzeugt sind.
Der Grafitti-Künstler Ray de la Cruz hatte den Penny Markt auf der Reeperbahn
mitgestaltet und war aus diesem Grund mit der Idee des Marktes im Reha-Zentrum
auf PENNY zugekommen.
Daniel Perpeet, Vorsitzender der Geschäftsleitung der PENNY Region Nord, im
Vorfeld der Eröffnung: "Wir sind stolz darauf, Teil dieses Projekts zu sein. Der
Ansatz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Verbindung zwischen Therapie und
gelebtem Alltag ist. Wenn ein PENNY Markt dazu beitragen kann, Menschen nach
einem schweren gesundheitlichen Einschnitt ein Stück Selbstständigkeit und
Lebensqualität zurückzugeben, dann ist das genau die Art von gesellschaftlichem
Engagement, die wir gerne unterstützen." Mit dem Trainingsmarkt im Reha-Zentrum
Hamburg-Altona werde aus einem klassischen Einkaufsort ein Ort des Lernens,
Übens und der Zuversicht. Für PENNY sei dies eine außergewöhnliche Form von
Nachbarschaft - und ein weiteres Beispiel dafür, wie Nähe im Alltag einen echten
Unterschied machen kann.
Über PENNY:
PENNY erzielte 2025 in Deutschland mit rund 2.130 Filialen und rund 31.000
Mitarbeitenden einen Umsatz von 10 Milliarden Euro.
Für Rückfragen:
PENNY-Unternehmenskommunikation, Tel.: 0221-149-1050, E-Mail:
mailto:presse@penny.de
Gut für Hamburg
Mit seinen Rehabilitationsangeboten bereichert das Neurologische Therapiezentrum
Altona die neurologische Versorgung der Asklepios Kliniken Hamburg. Die
Asklepios Klinik Altona gehört zu den sieben Kliniken, davon vier Krankenhäuser
der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt, sechs davon mit einer
Neurologie. Dazu kommen vielfältige ambulante fachärztliche und therapeutische
Angebote in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), psychiatrischen und
psychosomatischen Institutsambulanzen sowie Therapiezentren. Patient:innen
profitieren von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Kliniken und der
standortübergreifenden Zusammenarbeit. Bereits seit mehr als 20 Jahren (https://
gutfuerhamburg.asklepios.com/chronik/live/asklepios_chronik_20_jahre_akhh_2024/i
ndex.html) ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen
und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt.
Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen
Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären
Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die
unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende
Spitzenmedizin für alle.
Kontakt:
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Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
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Rübenkamp 226
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