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Frankfurt (ots) - Wenn der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir die
gezielte Tötung von Palästinenserinnen und Palästinensern fordert, ist das nicht
nur eine weitere Provokation des rechtsextremen Politikers. Es offenbart, wie
der Verteidigungskrieg gegen die Hamas nach deren terroristischem Überfall Teile
der israelischen Regierung und letztlich der Bevölkerung radikalisiert hat und
wie weit der Weg ist, um die Spirale der Gewalt zu beenden. Die Verhandlungen
unter US-Führung zwischen Israelis und Hamas kommen nicht voran, weil sowohl
Israelis als auch die radikalislamistische Hamas jeweils kompromisslos ihre
Interessen verfolgen. Es kommt einem unausgesprochenen und verheerenden Bündnis
der Extremisten in Israel und der Hamas gleich. Darunter leiden hauptsächlich
die Menschen in Gaza, die seit dem Ausbruch des Konflikts unter schwierigeren
Bedingungen leben müssen. Daran hat auch der Beginn der Waffenruhe vor rund zehn
Monaten wenig geändert.
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