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Straubing (ots) - Niemand wird es freilich den Arbeitnehmervertretern verübeln,
wenn in Gegenzug zu Zugeständnissen in puncto Beschäftigung und Arbeitskosten
vom Management einen Ausblick fordern, wie der Abwärtstrend wieder umgekehrt
werden kann. Auf die Krise allein mit Abbau zu reagieren, ist kein tragfähiges
Zukunftskonzept. Da muss die Chefetage schon einmal darlegen, mit welchen
Maßnahmen nicht nur den Fortbestand des Unternehmens sichern, sondern auch für
Wachstum sorgen wollen.
Und damit sind wir bei einem Kernthema, das die bisherigen Gespräche zu lange
belastet hat: die äußerst mangelhafte Kommunikation aus der Führungsebene. Schon
viel zu lange kursieren je Zahlen über Beschäftigungsabbau und
Werksschließungen, ohne dass es klare Worte dazu gegeben hätte. Solche
Hängepartien sind Gift für das Betriebsklima und all das, was nunmehr notwendig
ist, um eine Talfahrt hinter sich zu lassen. Wie in der Politik, so ist auch bei
VW viel Vertrauen verloren gegangen, das nun wieder mühsam hergestellt werden
muss.
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