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Osnabrück (ots) - Osnabrück. Nach der mutmaßlichen Flucht des Windkraftbetrügers
Hendrik Holt aus einem Berliner Gefängnis hat die Berliner Investmentfirma
"Crisp Partners" Holts Rolle beim Verkauf des Flughafens Rostock-Laage als die
eines Mittelsmannes beschrieben. "Hendrik Holt ist damit auf uns zugekommen",
sagte Karsten Lauth, Projektleiter von "Crisp Partners" und Ehemann der
aktuellen Flughafen-Geschäftsführerin Ira Lauth, gegenüber der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (noz). Holts Idee sei es auch gewesen, auf dem
Flughafengelände eine PV-Anlage samt Energiespeicher zu bauen. "Er hat als
Einziger dieses Potenzial gesehen", sagte Lauth. Ein offizieller
Geschäftspartner sei Holt bei dem Deal dagegen nicht gewesen.
2025 hatte die damalige Eigentümerin, die Zeitfracht-Gruppe, den Flughafen an
"Crisp Partners" verkauft. Nach Darstellung von Karsten Lauth war Hendrik Holts
Idee, den kriselnden Flughafen mit einem Energieprojekt aufzuwerten, das
ausschlaggebende Motiv für den Kauf. "Wenn er das Thema nicht zufällig auf den
Tisch bekommen hätte, gäbe es den Flughafenbetrieb heute vielleicht schon gar
nicht mehr", sagte Lauth gegenüber noz. Hendrik Holts Verschwinden ändere an den
Flughafenplänen von "Crisp Partners" nichts, so Lauth weiter. "Das beeinflusst
unsere Aktivitäten überhaupt nicht."
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