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Frankfurt (ots) - Auf YouTube zirkulieren Videos. Es sind Aufnahmen von
apokalyptischer Wucht. Menschen werden mitgerissen, Reisebusse und Lkws von den
Wassermassen fortgespült. Binnen Minuten begräbt eine Flut Teile der Grenzregion
zwischen China und Nepal unter Wasser, Schlamm und Geröll. Hunderte Menschen
sind gestorben, mehr als tausend werden noch vermisst. Die Flutwelle wurde wohl
durch den Abbruch von Gestein und Eis eines Gletschers ausgelöst.
Satellitenbilder zeigen, wie ein Gletscher in einem Flusstal östlich des
Grenzübergangs Gyirong kollabiert. Klimafachleute vermuten, dass die zuletzt
ungewöhnliche Wärme eine Rolle gespielt haben könnte. Noch ist die Ursache der
Katastrophe nicht abschließend geklärt, doch sie ereignet sich in einer Region,
die von der Erderwärmung besonders stark betroffen ist. Ob die Erderwärmung
diese Katastrophe ausgelöst oder verschärft hat, werden Forschende klären
müssen. Diese Tragödie sollte aber ein weiterer Weckruf sein, die Klimakrise
endlich ernst zu nehmen.
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