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Osnabrück (ots) - Osnabrück. Dietmar Bär (65), der vor allem als handfester
Kölner "Tatort"-Kommissar Freddy Schenk bekannt ist, steht zu großen Gefühlen:
"Natürlich weine ich im Kino!", sagte Bär der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz).
"Natürlich sitze ich wie jeder andere, der ein Mensch sein will, im Kino und
heule. Zumindest wenn es der Film hergibt." Bär bekannte sich dabei zu gleich
zwei großen Tränenziehern: Demnach weint der 65-Jährige nicht nur bei Spielbergs
"E.T.", sondern auch in der Romanze "Tatsächlich ... Liebe".
"Ich weiß, wie sehr das 'Tatort'-Image an einem klebt", so Bär weiter. "Mit dem
ersten 'Tatort' ist man kein Schauspieler mehr. Man kriegt einen Titel, und dann
ist und bleibt man 'Tatort'-Kommissar. Ich muss immer wieder darauf hinweisen:
Wir sind Schauspielerinnen und Schauspieler! Ich komme vom Theater, und da wird
ganz viel mit Emotionen gearbeitet."
Für das ZDF stand Bär erstmals in einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung vor der
Kamera. In der Rolle eines Heizungsinstallateurs spricht er dabei auch über so
nüchterne Themen wie die Wärmepumpe. Wie spricht man so einen Dialog im
romantischen Cornwall-Setting? "Mit der Ernsthaftigkeit des Handwerksmeisters,
der weiß, worüber er redet. Es hat Hand und Fuß", sagte Bär schmunzelnd. "Die
Wärmepumpe war schon ein Thema für den letzten großen und arg geplagten
Wirtschaftsminister. Sie wird auch ein Thema bleiben. Aber vielleicht kommt im
nächsten Film ja was Neues dran. Das Gerät des Jahres ist, glaube ich, die
Klimaanlage."
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