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Straubing (ots) - Die Wucht, die ein solches Begehren annehmen kann, sollte die
CSU nicht unterschätzen. Bereits in der Vergangenheit hat die ÖDP mehrfach
gezeigt, wie sie mit einem vermeintlich chancenlosen Thema Politikgeschichte
schreibt: Abschaffung des bayerischen Senats 1998, Rauchverbot 2010 und "Rettet
die Bienen" 2019 - allesamt Projekte der ÖDP, die entweder zu Volksentscheiden
führten oder die Staatsregierung zum Einlenken brachten.
Und auch inhaltlich hat die ÖDP einen Punkt: Die Konzentration von Macht auf
eine Person, die sich daran klammern will, tut in den seltensten Fällen gut. Die
Abnutzung und Ermüdung der Wähler nimmt in der Regel zu. Mit einer
Amtszeitbegrenzung können sich potenzielle Nachfolger geregelt in Stellung
bringen, ohne Gefahr zu laufen, abgewürgt zu werden.
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