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Föhren (ots) - Jedes Jahr verschwinden auf deutschen Baustellen Maschinen,
Werkzeuge, Kabel und Baumaterialien im Wert von Millionen von Euro. Besonders
betroffen sind ungesicherte Lagerflächen, Container und Baustellen mit
wechselnden Teams. Für viele Unternehmen entsteht der eigentliche Schaden dabei
nicht erst durch den Diebstahl selbst, sondern durch Projektverzögerungen,
Stillstand und ungeplante Ersatzbeschaffungen.
"Ein gestohlener Bagger kostet zwar auch Geld, aber ein stillstehendes
Bauprojekt kostet oft ein Vielfaches mehr. Genau das unterschätzen viele
Unternehmen", sagt Carsten Simons, Geschäftsführer der LivEye GmbH. In diesem
Beitrag erfahren Sie, welche Sicherheitslücken auf Baustellen besonders häufig
ausgenutzt werden und mit welchen Maßnahmen sich Diebstähle und Folgeschäden
wirksam verhindern lassen.
Warum Baustellen für Täter besonders attraktiv sind
Baustellen vereinen gleich mehrere Faktoren, die sie für Diebe interessant
machen. Hochwertige Maschinen, wertvolle Materialien und eine oftmals geringe
Präsenz außerhalb der Arbeitszeiten schaffen günstige Bedingungen für kriminelle
Aktivitäten. Gleichzeitig verändern sich Baustellen kontinuierlich: Zugänge
werden verlegt, neue Gewerke kommen hinzu und Verantwortlichkeiten wechseln.
Dadurch entstehen immer wieder temporäre Schwachstellen.
Besonders problematisch ist, dass viele Baustellen nachts, an Wochenenden oder
während längerer Baupausen weitgehend unbeaufsichtigt sind. Genau diese
Zeitfenster nutzen Täter gezielt aus, weil das Entdeckungsrisiko deutlich sinkt.
Hinzu kommt, dass gestohlene Gegenstände häufig unkompliziert weiterverkauft
werden können. Kabel, Kupfer, Werkzeuge oder Kraftstoffe lassen sich
vergleichsweise leicht abtransportieren und auf dem Schwarzmarkt verwerten.
Selbst größere Baumaschinen geraten zunehmend ins Visier professionell
organisierter Tätergruppen.
Der eigentliche Schaden entsteht oft erst danach
Viele Unternehmen bewerten Sicherheitsvorfälle zunächst anhand des materiellen
Verlusts. Tatsächlich fallen die Folgekosten jedoch häufig deutlich höher aus.
Fehlt eine Maschine, können geplante Arbeiten nicht durchgeführt werden. Werden
Kabel oder technische Komponenten entwendet, müssen bereits abgeschlossene
Arbeitsschritte teilweise erneut ausgeführt werden.
Dadurch verschieben sich Abläufe, Folgegewerke können nicht wie geplant beginnen
und Liefertermine geraten unter Druck. Insbesondere bei Infrastruktur- oder
Großprojekten zieht ein einzelner Vorfall oft weitreichende Konsequenzen nach
sich. Vertragsstrafen, zusätzliche Personalkosten und eine verlängerte Bauzeit
belasten das Budget häufig stärker als der eigentliche Diebstahl.
Erschwerend kommt hinzu, dass viele Vorfälle erst am nächsten Morgen entdeckt
werden. Dadurch fehlen häufig wichtige Informationen für eine schnelle
Aufklärung.
Diese Sicherheitslücken werden besonders häufig ausgenutzt
In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass nicht fehlende Sicherheitsmaßnahmen
das größte Problem darstellen, sondern unvollständige Sicherheitskonzepte.
Zäune, Tore oder Hinweisschilder sind wichtige Grundlagen, bieten jedoch keinen
vollständigen Schutz.
Schlecht einsehbare Randbereiche, provisorische Zugänge oder offenstehende Tore
schaffen Angriffsflächen, die von Tätern gezielt genutzt werden. Auch
Materiallager, Container und abgestellte Maschinen werden häufig nicht
ausreichend gesichert. Gleichzeitig erschweren wechselnde Teams eine lückenlose
Kontrolle.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Schutzmaßnahmen lediglich passiv
wirken. Sie sollen abschrecken, erkennen jedoch nicht automatisch, wenn sich
unbefugte Personen auf dem Gelände aufhalten. Dadurch vergeht wertvolle Zeit,
bevor auf einen Vorfall reagiert werden kann.
Warum Prävention wichtiger ist als Schadensdokumentation
Wer Baustellen wirksam schützen möchte, sollte Sicherheit nicht erst nach einem
Vorfall betrachten. Entscheidend ist vielmehr, Risiken frühzeitig zu erkennen
und potenzielle Täter bereits vor der Tat abzuschrecken.
Dabei hat sich gezeigt, dass sichtbare Sicherheitsmaßnahmen eine wichtige Rolle
spielen. Denn je höher das Entdeckungsrisiko wahrgenommen wird, desto geringer
ist die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs. Moderne Sicherheitskonzepte setzen
deshalb zunehmend auf eine Kombination aus organisatorischen Maßnahmen,
baulicher Absicherung und technischer Unterstützung.
Insbesondere mobile Videoüberwachung gewinnt in diesem Zusammenhang an
Bedeutung. Anders als reine Aufzeichnungssysteme ermöglicht sie eine
kontinuierliche Beobachtung besonders gefährdeter Bereiche. Werden
Auffälligkeiten erkannt, können diese unmittelbar bewertet und entsprechende
Maßnahmen eingeleitet werden.
Anbieter wie LivEye kombinieren mobile Kameratechnik mit intelligenter
Ereigniserkennung und einer rund um die Uhr besetzten Leitstelle. Dadurch
entsteht ein aktiver Sicherheitsansatz, bei dem nicht erst nach einem Vorfall
reagiert wird. Vielmehr können unbefugte Personen bereits während des
Eindringens erkannt und angesprochen werden. Dadurch lassen sich unbefugte
Zutritte häufig bereits im Ansatz verhindern und potenzielle Schäden sowie
Diebstähle wirksam vermeiden.
Baustellensicherheit braucht ein ganzheitliches Konzept
Ein wirksamer Schutz vor Baustellendiebstahl entsteht selten durch eine einzelne
Maßnahme. Erst das Zusammenspiel aus klaren Prozessen, gesicherten Zugängen,
guter Organisation und moderner Überwachungstechnik reduziert Risiken
nachhaltig.
Unternehmen sollten deshalb bereits in der Planungsphase prüfen, welche Bereiche
besonders schutzbedürftig sind und zu welchen Zeiten erhöhte Gefahren bestehen.
Je früher Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden, desto geringer ist die
Wahrscheinlichkeit kostspieliger Zwischenfälle.
Fest steht: Die größte Gefahr für Bauunternehmen ist häufig nicht der Diebstahl
selbst, sondern dessen Auswirkungen auf den Projektverlauf. Wer
Sicherheitslücken frühzeitig schließt und auf präventive Maßnahmen setzt,
schützt nicht nur Maschinen und Material, sondern auch Termine und Budgets.
Über LivEye
Die LivEye GmbH bietet seit 2018 mobile Videoüberwachungssysteme in ganz Europa.
Das Full-Service-Konzept mit moderner Kameratechnik, KI-gestützter
Anomalieerkennung und 24/7-Leitstelle richtet sich an Kunden vom Gewerbebetrieb
bis zum Kraftwerk. Mit über 2.800 Systemen und rund 160 Mitarbeitenden ist
LivEye der führende Anbieter mobiler Videoüberwachung in Europa. Weitere Infos
liefern http://www.liveye.com und http://www.nstr.security .
Pressekontakt:
Carsten Simons
LivEye GmbH
Europa-Allee 56b
D-54343 Föhren bei Trier
mailto:presse@liveye.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/170731/6347465
OTS: LivEye GmbH
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