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Stuttgart (ots) - Unternehmer können heute leichter denn je auf Wissen zu
Vertrieb, Führung oder Kundengewinnung zugreifen. Doch Wissen allein führt nicht
zu besseren Ergebnissen. Warum konsequente Umsetzung im KI-Zeitalter zunehmend
zum entscheidenden Faktor wird, erfahren Sie hier.
Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte wissen häufig ziemlich genau,
welche Schritte notwendig wären, um ihr Unternehmen weiterzuentwickeln. Sie
müssten mehr Kundengespräche führen, Interessenten konsequenter nachfassen,
unangenehme Gespräche angehen oder Entscheidungen treffen, die schon länger
ausstehen. Trotzdem werden genau diese Aufgaben im Alltag immer wieder
aufgeschoben. Das Problem beginnt häufig dort, wo die Umsetzung unangenehm wird
oder der Ausgang nicht sicher vorhersehbar ist. "Wer immer wieder nach der
nächsten Methode sucht, obwohl bekannte Maßnahmen nicht konsequent angewendet
werden, löst das eigentliche Problem nicht. Denn mehr Wissen wird die Ergebnisse
nicht verändern", erklärt Kevin Fiawoo.
"Der entscheidende Schritt besteht darin, vorhandenes Wissen auch unter
Unsicherheit, Ablehnung und Druck in konkrete Handlungen zu übersetzen", so
Kevin Fiawoo. Mit dieser Frage beschäftigt er sich seit vielen Jahren. Neben
seiner eigenen Erfahrung im Vertrieb und dem Aufbau einer größeren
Finanzvertriebsorganisation befasst er sich seit rund 13 Jahren intensiv mit
Persönlichkeitsentwicklung und Mentoring. Heute arbeitet er mit hunderten
Selbstständigen, Finanzdienstleistern, Führungskräften und Vertriebsteams
zusammen. Dabei betrachtet er unternehmerische Entwicklung nicht allein aus
fachlicher Sicht, sondern beschäftigt sich auch mit der Frage, welche
persönlichen Fähigkeiten Menschen brauchen, um unter Unsicherheit Entscheidungen
zu treffen und langfristig handlungsfähig zu bleiben.
Wenn Wissen seinen Vorsprung verliert
Noch vor wenigen Jahren konnte ein Wissensvorsprung einen spürbaren Unterschied
machen. Wer Zugang zu guten Informationen, erprobten Methoden oder
spezialisierten Experten hatte, verfügte über Möglichkeiten, die anderen nicht
ohne Weiteres offenstanden. Mit ChatGPT und anderen KI-Anwendungen verändert
sich diese Ausgangslage. Informationen zu Vertrieb, Führung, Kundengewinnung und
Unternehmensprozessen lassen sich innerhalb kürzester Zeit beschaffen. Auch
fachliche und technische Aufgaben dürften durch digitale Werkzeuge weiter
vereinfacht werden. Wissen verschwindet damit nicht als Erfolgsfaktor, doch sein
exklusiver Wert nimmt drastisch ab.
Für Unternehmer verschiebt sich dadurch der Engpass. Entscheidend ist zunehmend,
was aus den verfügbaren Informationen im Alltag entsteht: Wird ein Interessent
tatsächlich angerufen? Findet das notwendige Follow-up statt? Wird eine
schwierige Entscheidung getroffen oder erneut vertagt? "Künftig wird sich aus
meiner Sicht weniger daran entscheiden, wer Zugang zum meisten Wissen hat.
Wichtiger wird, wer vorhandenes Wissen schneller und konsequenter in die Praxis
bringt", erklärt Kevin Fiawoo. Mut, Disziplin, Konsequenz und Belastbarkeit
lassen sich schließlich nicht zusammen mit einer neuen Methode herunterladen.
Sie werden dort relevant, wo aus einer theoretisch richtigen Antwort eine
konkrete Handlung werden muss.
Wie groß die Bedeutung konsequenter Anwendung ist, zeigt für Kevin Fiawoo ein
Blick auf die Fitnessbranche. Trainingspläne, Ernährungswissen, Fitnessstudios
und digitale Unterstützung sind heute so leicht zugänglich wie jemals zuvor.
Trotzdem trainiert nicht jeder dauerhaft oder verändert seine Ernährung
konsequent. Der Vergleich zeigt: Mehr verfügbare Informationen führen nicht
automatisch zu besseren Ergebnissen. Entscheidend ist, was Menschen daraus im
Alltag machen. Für Kevin Fiawoo gilt das zunehmend auch im Unternehmertum. Je
leichter Wissen verfügbar wird, desto stärker rückt die Fähigkeit in den
Vordergrund, vorhandene Erkenntnisse konsequent anzuwenden.
Mut und Resilienz werden zu wirtschaftlichen Faktoren
Besonders sichtbar wird der Umsetzungsengpass im Vertrieb. Auch hier fehlt
Unternehmern häufig nicht das notwendige Wissen. Vielmehr ist es die Angst vor
Rückschlägen oder Ablehnung, die sie vom Handeln abhält. In der Arbeit mit
hunderten Selbstständigen, Finanzdienstleistern, Führungskräften und
Vertriebsteams beobachtet Kevin Fiawoo dieses Muster immer wieder. Wer aus Sorge
vor einem Nein weniger Kunden anspricht, seltener nachfasst oder schwierige
Gespräche vermeidet, reduziert damit zwangsläufig auch die eigenen Chancen auf
neue Aufträge. Mut wird damit zu einem ganz praktischen Faktor: Er entscheidet
mit darüber, ob eine bekannte und sinnvolle Maßnahme überhaupt umgesetzt wird.
Doch mit dem ersten Schritt allein ist es nicht getan. Wer konsequent verkauft,
wird zwangsläufig auch Absagen, erfolglose Gespräche und schwächere Phasen
erleben. Entscheidend ist dann, welchen Einfluss diese Erfahrungen auf das
weitere Verhalten haben. Führt ein abgelehntes Angebot dazu, dass beim nächsten
Interessenten zögerlicher nachgefasst wird, wirkt sich ein einzelner Rückschlag
schnell auf weitere Geschäftschancen aus. Resilienz bedeutet für Kevin Fiawoo
deshalb vor allem, auch nach solchen Erfahrungen handlungsfähig zu bleiben und
die notwendigen Aktivitäten weiterhin konsequent auszuführen.
Umsetzung ist auch eine Führungsaufgabe
Die Frage nach konsequentem Handeln betrifft allerdings nicht nur
Selbstständige. Auch Führungskräfte müssen unterscheiden, warum notwendige
Aufgaben im Team nicht erledigt werden. Fehlt einem Mitarbeiter tatsächlich das
Wissen, kann eine zusätzliche Erklärung oder Anleitung sinnvoll sein. Weiß er
dagegen genau, was zu tun ist, führt mehr Information nicht automatisch weiter.
Dann muss stärker in den Blick rücken, was ihn konkret davon abhält,
beispielsweise ein Kundengespräch zu führen, konsequent nachzufassen oder eine
Entscheidung zu treffen.
Für Kevin Fiawoo wird diese Fähigkeit in den kommenden Jahren weiter an
Bedeutung gewinnen. Denn während künstliche Intelligenz den Zugang zu
Informationen erleichtert und immer mehr fachliche Aufgaben unterstützt, nimmt
sie Unternehmern eines nicht ab: schwierige Entscheidungen zu treffen, trotz
eines möglichen Neins das nächste Gespräch zu führen und nach Rückschlägen
konsequent weiterzumachen. "Der Wettbewerbsvorteil der Zukunft liegt am Ende
nicht darin, mehr zu wissen als alle anderen, sondern darin, das Richtige
konsequenter umzusetzen", sagt Kevin Fiawoo abschließend.
Pressekontakt:
Vertranium GmbH
Vertreten durch: Marcel Mankas und Kevin Fiawoo
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