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Sperrfrist: 11.09.2026 18:00
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Berlin (ots) - Menschen, die schon länger in Berlin leben und in bestimmten
Berufen arbeiten, sollen nach den Vorstellungen der AfD bei der Wohnungsvergabe
bevorzugt werden. AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker bekräftigte im rbb die
Forderung nach einem Punktesystem für freie Wohnungen bei den landeseigenen
Wohnungsbaugesellschaften.
Damit könne die Wohnungsvergabe gerechter gestaltet werden. Menschen, die für
die Stadt arbeiten, kämen bislang "zu selten zum Zuge", so die
AfD-Spitzenkandidatin.
Als Kriterien für die Vergabe nannte Brinker, die Anzahl der Jahre, die jemand
bereits in Berlin lebt, bestimmte Berufe, aber auch Sozialkriterien. "Wie genau
man das Punktesystem in 100 Punkten gerade bei den Sozialkriterien noch
aufstellt, das werden wir noch ausarbeiten", räumte sie ein.
Das Prinzip sei, wer die meisten Punkte auf sich vereine, habe "am ehesten
Anspruch auf eine Wohnung." Um die Herkunft der Menschen gehe es dabei nicht,
erklärte sie.
Darüber hinaus setze sich die AfD für den Neubau von Wohnungen ein. Als weiteren
Baustein der Wohnungsbaupolitik nannte Brinker Privatisierungen. Sie sprach sich
dafür aus, Wohnungen aus dem Bestand der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften
an Mieter zu verkaufen.
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