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Sonderburg, Dänemark (ots) - Weltweit wird rund ein Drittel aller produzierten
Lebensmittel weggeworfen - häufig, weil unklar ist, wie lange sie tatsächlich
haltbar sind. Allein in der Europäischen Union entstehen jährlich rund 59
Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Besonders bei Fleisch und Fisch führt eine
zu frühe Entsorgung zu hohen wirtschaftlichen Verlusten und zusätzlichem
CO2-Ausstoß, Wasser- und Energieverbrauch.
Elektronische Nase misst Frische in Echtzeit
Hier setzt das deutsch-dänische Interreg-Projekt PRECISE
(https://precisesensor.eu/) an. Sechs Projektpartner haben eine sogenannte
elektronische Nase entwickelt, die Cadaverin misst - ein Gas, das beim Verderb
von Fleisch und Fisch entsteht. Das handliche Gerät soll künftig im Handel oder
in der Gastronomie eingesetzt werden können, um die tatsächliche Resthaltbarkeit
direkt vor Ort objektiv zu bewerten.
Technologie aus Sensordaten und KI
"Wir haben ein Gerät entwickelt, das selektiv auf bestimmte Biomarker für die
Fleischfrische reagiert", erklärt Roana de Oliveira Hansen vom Mads Clausen
Institute der Syddansk Universitet (SDU), Lead Partner des Projekts. Die
Technische Hochschule Lübeck brachte ihre Expertise in Sensortechnologie,
Datenanalyse und Künstlicher Intelligenz ein. "Wir kombinieren moderne
Sensortechnologie mit Datenanalyse und KI-Algorithmen", sagt Prof. Dr.-Ing.
Horst Hellbrück von der Technischen Hochschule Lübeck.
EU-Kohäsionspolitik fördert nachhaltige Innovation
An PRECISE beteiligt waren die Syddansk Universitet (https://www.sdu.dk/en/)
(SDU), die Technische Hochschule Lübeck (https://www.th-luebeck.de/) , das KIN
Lebensmittelinstitut (https://www.kin.de/) , das Fraunhofer-Institut für
Siliziumtechnologie ISIT (https://www.isit.fraunhofer.de/) , die Hochschule
Flensburg (https://hs-flensburg.de/) sowie das Startup AmiNIC
(https://www.aminic.eu/) . Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Interreg
Deutschland-Danmark Programms durch Mittel der Europäischen Union in Höhe von
1.885.263 Euro.
Über das Projekt
Das Projekt "EUconomy - Partnerships4Prosperity" stellt in multimedialen
Content-Paketen über zwölf Monate hinweg EU-Initiativen aus Deutschland und den
Nachbarländern Österreich, Polen, Tschechien, Dänemark und Frankreich vor. Die
Inhalte beleuchten zentrale Themen wie Wirtschaft, Innovation, Nachhaltigkeit,
berufliche Bildung und digitale Transformation und stehen Medien kostenlos zur
Verfügung.
Das Projekt "EUconomy - Partnerships4Prosperity" erhält Fördermittel der
Europäischen Kommission.
"Ready-to-publish"-Social-Media-Beiträge
Für Ihre Berichterstattung über das Projekt Precise stellen wir Ihnen neben
Video- und Bildmaterial auch fertige Social-Media-Beiträge zur Verfügung. So
können Sie Inhalte schnell, einfach und direkt in Ihren Kanälen veröffentlichen.
POST 1:
Weniger Unsicherheit, weniger Lebensmittelabfall:
Das deutsch-dänische Interreg-Projekt PRECISE entwickelt eine elektronische
Nase, die Fleisch- und Fischfrische objektiv bewerten kann. Die Technologie soll
künftig Handel und Gastronomie helfen, fundierter über Resthaltbarkeit zu
entscheiden.
#PRECISE #Interreg #Deutschland #Danmark #Innovation #FoodWaste
POST 2:
Noch frisch genug für den Teller?
PRECISE arbeitet an einer Technologie, die messbar macht, wie frisch Fleisch und
Fisch wirklich sind. Das kann helfen, Lebensmittel nicht vorschnell zu entsorgen
- und Ressourcen besser zu nutzen.
#PRECISE #Interreg #Deutschland #Danmark #Innovation #FoodWaste
POST 3:
Sensoren, Datenanalyse und KI gegen Lebensmittelverschwendung:
Sechs Partner aus Deutschland und Dänemark haben im Projekt PRECISE gemeinsam
eine Lösung entwickelt, die Frische messbar macht - für mehr Nachhaltigkeit und
einen verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen.
#PRECISE #Interreg #Deutschland #Danmark #Innovation #FoodWaste
Pressekontakt:
EUconomy-Team
mailto:EUconomy@newsaktuell.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181564/6352045
OTS: EUconomy - Partnerships4Prosperity
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