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Eschborn (ots) - Kompakter Überblick für Unternehmen zu den Regelungen in allen
EU-Staaten
Frankreich, Deutschland, die Slowakei - in den kommenden Monaten führen
EU-Länder sukzessive die Pflicht zur Ausstellung von e-Rechnungen (e-Invoice) im
B2B-Bereich ein. In der Flut an nationalstaatlichen Regelungen wird es für
Unternehmen immer schwieriger, den Überblick zu behalten. In einem kompakten
Nachschlagewerk informiert EDITEL, internationaler Anbieter für EDI und
e-Invoicing Lösungen, umfassend über die Regularien und Zeitpläne in allen
EU-Staaten. Dieser e-Guide ist ab sofort online
(https://www.editelgroup.com/de/e-guide-e-invoicing) erhältlich.
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Ab 1.1.2027 müssen alle Unternehmen mit Sitz in
Deutschland und einem Umsatz von mehr als 800.000 Euro im B2B-Geschäft
strukturierte e-Rechnungen ausstellen. Die Slowakei startet am gleichen Tag die
e-Rechnungspflicht in Verbindung mit dem e-Reporting an die Finanzbehörden.
Frankreich hat eine ähnliche Regelung - mit Übergangsfristen für kleinere
Unternehmen - bereits mit 1. September 2026 eingeführt. Was in einigen
EU-Ländern schon jetzt verpflichtend ist, wird sukzessive in allen
Mitgliedsstaaten umgesetzt. Mit dem Inkrafttreten der EU-Mehrwertsteuerreform
ViDA (VAT in the Digital Age) haben die Digitalisierungsbestrebungen im
Rechnungswesen einen massiven Schub erhalten.
Deutschland: Die Zeit drängt
Laut dem statistischen Bundesamt gibt es in Deutschland rund 3,1 Millionen
umsatzsteuerpflichtige Unternehmen. Die Zahl derer, die auf einen Umsatz von
mehr als 800.000 Euro kommen, wird auf rund eine halbe Million geschätzt. Diese
Unternehmen müssen, wenn sie im B2B-Geschäft Rechnungen ausstellen, ab 1.1.2027
strukturierte e-Rechnungen an ihre Geschäftspartner liefern. Tun sie das nicht,
kann es für den Rechnungsempfänger zu massiven Problemen beim Vorsteuerabzug
kommen. Eine Rechnung, die als bloße PDF-Datei versandt wird, ist
umsatzsteuerrechtlich nicht wirksam. Verschiedenen Umfragen zufolge können
derzeit mehr als 50% der deutschen Unternehmen noch keine gesetzeskonforme
e-Rechnung ausstellen.
"Die Zeit drängt, vor allem auch vor dem Hintergrund, dass ab 1.1.2028 die
Pflicht zur Ausstellung einer strukturierten e-Rechnung für alle Unternehmen im
B2B-Geschäft gelten wird", erklärt Tibor Sata, EDITEL-Geschäftsführer in
Deutschland. Von dieser Pflicht können auch Unternehmen aus anderen Staaten
betroffen sein, wenn sie mit umsatzsteuerpflichtigen Betriebsstätten in
Deutschland vertreten sind. Dazu kommt, dass große Unternehmen, die auf den
automatisierten Empfang von e-Rechnungen umgestellt haben, ihre Lieferanten in
anderen EU-Ländern dazu auffordern könnten, Rechnungen in den entsprechenden
Formaten bereitzustellen.
Mehr als nur e-Invoicing - Echtzeitmeldungen an die Behörden
Während einige Länder, wie etwa Deutschland, vorerst nur die Verpflichtung zur
Ausstellung, den Empfang und die Verarbeitung von strukturierten elektronischen
Rechnungen einführen, gehen andere Länder bereits einen Schritt weiter. So will
etwa Frankreich die Ausstellung einer e-Rechnung mit einem automatisierten
e-Reporting von bestimmten Transaktions-, Zahlungs- und anderen Daten an die
Steuerverwaltung verknüpfen. In Kroatien wird dieses Modell bereits angewendet.
In der Slowakei soll ein ähnliches Modell mit einer Realtime-Meldung bzw.
"Near-Real-Time"-Meldung über zertifizierte Dienstleister an die Finanzbehörden
ab 1.1.2027 verpflichtend sein. Als erstes Unternehmen hat EDITEL bereits eine
Zertifizierung der slowakischen Behörden erhalten. Auch Slowenien plant ab 2028
eine ähnliche Lösung unter Einschaltung von zertifizierten Dienstleistern.
Tomasz Kuciel, Leiter des e-Invoicing Competence Centers bei EDITEL, erklärt:
"Die Einführung von verpflichtenden e-Invoicing-Regelungen im B2B-Bereich ist
nur ein erster Schritt. Spätestens mit der endgültigen Umsetzung von ViDA und
dem damit verbundenen EU-weiten digitalen Meldesystem für grenzüberschreitende
B2B-Transaktionen Mitte 2030 wird e-Reporting zum Standard werden. Deshalb haben
wir uns in unserem e-Guide auch mit diesem Thema befasst und geben einen
umfassenden Überblick über die schon vorhandenen bzw. kommenden
e-Reporting-Regelungen und ihre ViDA-Konformität."
Pflicht und Kür zugleich
"Die neuen gesetzlichen Vorschriften in puncto e-Invoice und e-Reporting sollten
nicht nur als Verpflichtung wahrgenommen werden, sondern auch als Chance zur
Steigerung der Effizienz bei den nachgelagerten Geschäftsprozessen.
Strukturierte e-Rechnungen können von den Buchhaltungs- und ERP-Systemen
automatisiert verarbeitet werden und sparen damit wertvolle Zeit und Geld", sagt
Tibor Sata: "Deshalb ist es schon jetzt von immenser Bedeutung, sich über die
entsprechenden Regelungen zu informieren und sich darauf vorzubereiten. Wer aus
der Pflicht eine Kür macht, wird das aus der Digitalisierung entstehende
Optimierungspotenzial perfekt nutzen."
"e-Invoicing & e-Reporting - Der aktuelle Stand in EU-Ländern"
Der interaktive e-Guide vermittelt einen kompakten und dennoch umfassenden
Überblick zu den Regelungen und Umsetzungszeitplänen in allen EU-Ländern. Es
erläutert die dahinterstehenden Modelle und gibt einen Einblick in die
technischen Details und Spezifikationen. Der e-Guide steht hier kostenlos zum
Download bereit: https://www.editelgroup.com/de/e-guide-e-invoicing
Über EDITEL
EDITEL ist ein international führender Anbieter von EDI- (Electronic Data
Interchange) und e-Invoicing-Lösungen mit über 40 Jahren Erfahrung und agiert
als digitaler Brückenbauer zwischen Unternehmen unterschiedlichster Branchen.
Über die EDI-Plattform eXite(R) - eines der weltweit größten EDI-Netzwerke -
wickeln knapp 50.000 Unternehmen rund 1 Milliarde Transaktionen ab. Mit über 200
Mitarbeitenden, 10 Niederlassungen und Partnerschaften in mehr als 20 Ländern
unterstützt EDITEL seine Kunden bei der sicheren, effizienten und
gesetzeskonformen Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.
https://www.editelgroup.com/
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Isabella Rath, Head of Marketing
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