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Losheim am See (ots) - Wenn die Tage kürzer werden, gewinnt die einwandfrei
funktionierende Fahrzeugbeleuchtung zusätzlich an Bedeutung. Denn die
Sichtverhältnisse werden naturgemäß schlechter - für Ausgleich muss gesorgt
werden. Daher beteiligt sich die KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation
freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e. V.) auch 2026 am bundesweit angebotenen
Licht-Sicht-Test.
Vom 1. bis 31. Oktober 2026 wird die lichttechnische Einrichtung von Fahrzeugen
kostenlos überprüft.
Mängel an der Fahrzeugbeleuchtung sind leider keine Seltenheit. "Gerade bei
schlechten Witterungsverhältnissen oder in der Dämmerung ist die einwandfreie
Funktion aller Leuchtmittel entscheidend. Defekte oder nicht zulässige
Beleuchtung gefährdet die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer", betont Florian
Mai, Technischer Leiter der KÜS.
Bereits im Vorfeld der Aktion werben die teilnehmenden Partner mit bundesweiten
Plakatkampagnen für die Initiative. Fahrzeuge mit korrekt funktionierender
Beleuchtung erhalten auf Wunsch im Anschluss an den Licht-Test einen gut
sichtbaren Aufkleber als Nachweis.
Der Licht-Sicht-Test umfasst die Überprüfung aller sicherheitsrelevanten
lichttechnischen Einrichtungen, d. h. Abblend- und Fernlicht, Bremslicht,
Rückfahrscheinwerfer, Fahrtrichtungsanzeiger, Warnblinkanlage, Begrenzungs- und
Schlussleuchten, Tagfahrlicht sowie weitere vorgeschriebene oder zulässige
lichttechnische Einrichtungen (z. B. Nebelscheinwerfer, Nebelschlussleuchte,
Kennzeichenbeleuchtung, Rückstrahler etc.). Auch nachgerüstete Leuchten und
Individualisierungsmaßnahmen werden kontrolliert - denn nicht jedes beliebte
Zubehör ist automatisch zulässig.
Ein nicht ordnungsgemäßes Beleuchtungssystem kann gravierende Folgen haben. Dazu
gehören Bußgelder ebenso wie die Einstufung als erheblicher Mangel bei einer
Hauptuntersuchung - eine Plakette darf dann nicht erteilt werden. Zudem kann ein
technischer Mangel an der lichttechnischen Einrichtung bei einem Unfall
rechtlich relevant sein.
2026 wird das Konzept des Licht-Sicht-Tests erweitert: Auf Wunsch kann auch eine
Überprüfung des Fahrzeugs auf sicherheitsrelevante Mängel im Bereich des
Sichtfeldes vorgenommen werden. Zum Beispiel lohnt oftmals ein Blick auf die
Wischerblätter: Sind sie in Ordnung oder erneuerungsbedürftig? Oder: Lässt die
Windschutzscheibe einen bisher übersehenen Steinschlag erkennen?
Für den Licht-Sicht-Test ist 2026 ein Jubiläumsjahr: Er feiert seinen 70.
Geburtstag. Seit 1956 ist er Jahr für Jahr ein wichtiger Beitrag zur
Verkehrssicherheit und war lange unter dem Namen "Licht-Test" bekannt. Die
Umbenennung trägt dem erweiterten Angebot Rechnung. Die Schirmherrschaft liegt
beim Bundesministerium für Verkehr.
Über KÜS
Die KÜS ist in Deutschland seit 1991 als Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation
amtlich anerkannt. Mit rund 8.000 Untersuchungsstellen, 1.800 Prüfingenieurinnen
und Prüfingenieuren sowie rund fünf Millionen Fahrzeuguntersuchungen pro Jahr
ist die KÜS ein gefragter Dienstleister mit ausgeprägter Kompetenz in
Fahrzeugsicherheit und Mobilität. Das Dienstleistungs-Portfolio reicht von
amtlichen Fahrzeuguntersuchungen und Sachverständigen-Tätigkeiten
(Schadengutachten, Wertgutachten) über Schulungsangebote bis hin zu IT-Lösungen.
Zur KÜS-Unternehmensgruppe gehören die KÜS als Überwachungsorganisation, die KÜS
Technik GmbH als Technischer Dienst der KÜS, die KÜS DATA GmbH mit eigenem
Hochleistungs-Rechenzentrum für maximale Datensicherheit, die KÜS Akademie GmbH
für die Aus- und Weiterbildung, die KÜS Automotive GmbH für Fahrzeuggutachten
sowie die KÜS Service GmbH mit Expertise u. a. in Arbeitssicherheit und
Datenschutz.
Als expandierender Spezialist für Verkehrssicherheit stellt sich die KÜS
konsequent den Anforderungen einer Mobilität, die sich aktuell rasant verändert.
Pressekontakt:
KÜS
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