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Berlin (ots) - Kaum zu glauben, aber wahr: In Deutschland landen jedes Jahr
Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, obwohl viele davon noch genießbar sind.
Darauf weist das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
(BMLEH) aktuell im Rahmen seiner bundesweiten Aktionswoche (vom 29. September
bis 6. Oktober) hin. Tipps, wie man diese Lebensmittelverschwendung vermeiden
kann, gibt's natürlich auch. Mario Hattwig berichtet.
Sprecher: Privathaushalte werfen besonders oft Brot, Backwaren sowie Obst und
Gemüse weg, sagt Katharina Hauke vom Lebensmittelretter Too Good To Go.
O-Ton 1 (Katharina Hauke, 15 Sek.): "Und die Hauptgründe für die Verschwendung
sind entweder eine falsche Lagerung, ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum,
oder dass man ganz einfach mehr eingekauft hat, als man eigentlich verbrauchen
kann. Aber das lässt sich alles ganz schnell und einfach ändern."
Sprecher: Indem man zum Beispiel nicht spontan oder hungrig einkaufen geht,
sondern wirklich ganz bewusst erst, ...
O-Ton 2 (Katharina Hauke, 15 Sek.): "... nachdem man sich auf einem Zettel oder
in einer App notiert hat, was man wirklich für die nächsten Tage so alles
braucht. Und auch beim Mindesthaltbarkeitsdatum, wenn ein Produkt abgelaufen
sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass dieses Lebensmittel nicht mehr
genießbar ist."
Sprecher: Hier gilt: Wenn es noch vernünftig riecht, gut aussieht und genauso
schmeckt, wie man es gewohnt ist, bitte nicht wegschmeißen. Auch ein
Abfalltagebuch ist ein sehr effektives Werkzeug, um die Verschwendung von
Lebensmitteln zu reduzieren:
O-Ton 3 (Katharina Hauke, 29 Sek.): "Eine Mitmachaktion im vergangenen Jahr hat
eindrucksvoll gezeig: Haushalte, die ihr Verhalten aktiv dokumentieren, haben
weniger Essen weggeworfen. Was auch hilft, ist beim Kochen möglichst viele Reste
vom Vortag zu verwerten und alle eingekauften Lebensmittel so zu verwahren, dass
sie möglichst lange halten. Weitere praktische Tipps dazu findet man auch auf
der Website der Aktionswoche 'Zu gut für die Tonne'."
Sprecher: Aber natürlich werfen nicht nur Privathaushalte, sondern auch
Restaurants, Imbisse, Supermärkte und Bäckereien am Ende des Tages immer noch
viel zu viele Lebensmittel weg, ...
O-Ton 4 (Katharina Hauke, 23 Sek.): " ... die eigentlich noch gut sind, die sie
aber am nächsten Tag nicht mehr verkaufen können. Und das ist auch der Grund,
warum es uns gibt. Denn mit 'Too Good To Go' werden diese Lebensmittel gerettet
und landen in einer Überraschungstüte, die man dann für die Hälfte des Preises
oder sogar weniger kaufen kann. Und auch so kann man der massiven
Lebensmittelverschwendung einen Riegel vorschieben."
Wer jetzt mal so eine Überraschungstüte testen möchte, lädt sich am besten
einfach mal die "Too Good To Go"-App runter. Dort findet man alle Infos, wie man
aktiv mithelfen kann, die Lebensmittelmüllberge zu verkleinern.
Pressekontakt:
Julia Nikschick
Pressesprecherin Deutschland
Kontakt: mailto:presse@toogoodtogo.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/137942/6353292
OTS: Too Good To Go GmbH
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