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Stuttgart (ots) - Stuttgart. Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks ist heute, am
17. September 2026, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen und hat
damit seine fünfjährige Amtszeit 2026 - 2031 offiziell begonnen.
Der Rundfunkrat vertritt die Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des
Rundfunks und trägt der Vielfalt der Meinungen in der Bevölkerung Rechnung.
Seine Mitglieder kommen daher aus den verschiedensten Bereichen wie z.B.
Wirtschaft, Religion, Kultur, Bildung, Naturschutz, Sport oder Politik. Zu den
Aufgaben des Rundfunkrats gehören die Überwachung und Überprüfung der Einhaltung
der für die Angebote geltenden Grundsätze und Richtlinien. Zudem berät er den
Intendanten in allgemeinen Programmangelegenheiten. Er wählt außerdem acht
sachverständige Mitglieder des Verwaltungsrats des SWR.
Der neu zusammengesetzte Rundfunkrat nimmt seine Arbeit auf Grundlage des
novellierten SWR-Staatsvertrags auf, der am 1. September 2025 in Kraft getreten
ist und eine wichtige Reform der Gremien vorsieht.
So wurde die Zusammensetzung des Rundfunkrates im Hinblick auf die
entsendeberechtigten Organisationen durch den Gesetzgeber an die
gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst.Neu hinzugekommen sind unter anderem
drei Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation im Alter von 18 bis 29
Jahren. Darüber hinaus wurden weitere gesellschaftliche Gruppen neu
berücksichtigt. Beispielsweise entsenden die Lesben- und Schwulenverbände und
die Digitalwirtschaft nun jeweils ein Mitglied.
Mit der Strukturreform geht auch eine Verkleinerung des Gremiums einher: So
besteht der Rundfunkrat des SWR statt wie bisher aus 74 Mitgliedern künftig aus
insgesamt 57 Mitgliedern: 33 Mitglieder aus Baden-Württemberg und 17 Mitglieder
aus Rheinland-Pfalz sowie sieben weitere Mitglieder, die aus Baden-Württemberg
oder Rheinland-Pfalz entsandt werden. Zum Start der siebten Amtsperiode hat der
Rundfunkrat aktuell 52 Mitglieder. Hintergrund ist, dass der Landtag von
Baden-Württemberg derzeit weniger Mitglieder als staatsvertraglich vorgesehen,
benannt hat. Außerdem sind noch drei Sitze von verschiedenen
Entsendeorganisationen vakant.
Mit dieser umfassenden Strukturreform soll die Aufsicht gestärkt und
professionalisiert werden. Eine qualitativ hochwertige und effiziente Aufsicht
wird dadurch sichergestellt.
In seiner konstituierenden Sitzung hat der Rundfunkrat René Nohr zum
Vorsitzenden sowie Sarina Pfründer zur ersten stellvertretenden Vorsitzenden und
Dr. Susanne Ganster zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
"Ich freue mich darauf, die Arbeit des Rundfunkrats in seiner neuen
Zusammensetzung gemeinsam zu gestalten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht
vor großen Herausforderungen, umso wichtiger sind starke, unabhängige und
vielfältig besetzte Gremien. Wir wollen den SWR konstruktiv begleiten, seinen
Programmauftrag kritisch und verantwortungsvoll im Blick behalten und uns für
ein ausgewogenes und vielfältiges Angebot einsetzen. Dabei ist es wichtig,
unsere Aufsichtsfunktion effizient und transparent auszuüben, um das Vertrauen
in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und insbesondere den SWR als regional
verankertes Medienunternehmen im Südwesten zu stärken."
René Nohr , Vorsitzender SWR Rundfunkrat
"Ein starker Rundfunkrat ist Voraussetzung für einen starken SWR. Die Mitglieder
vertreten die Stimme der Gesellschaft, kontrollieren unsere Arbeit kritisch und
begleiten sie zugleich konstruktiv. Gemeinsam mit einer unabhängigen,
professionell arbeitenden Aufsicht können wir unseren Auftrag bestmöglich
erfüllen - und das Vertrauen der Menschen im Südwesten Tag für Tag neu
verdienen."
Kai Gniffke , Intendant
Zur Erfüllung seiner Aufgaben bildet der Rundfunkrat nach § 12 der
SWR-Hauptsatzung acht eigene Ausschüsse sowie einen gemeinsamen Ausschuss mit
dem Verwaltungsrat. Die Ausschüsse des Rundfunkrats konstituieren sich am 17.
und 18. September.
Hinweis: Der Onlineauftritt der SWR-Gremien (https://eur03.safelinks.protection.
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Pressekontakt
Gremiengeschäftsstelle SWR
Jürgen Gruhler
E-Mail: Gremiengeschaeftsstelle@SWR.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/158807/6354247
OTS: SWR Gremien
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