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Frankfurt (ots) - Dieser Wahlsonntag kann vieles bringen, was die Republik noch
nicht erlebt hat. Eine Linke als Wahlsiegerin bei der Abgeordnetenhaus-Wahl in
Berlin, wo Kandidatin Elif Eralp knapp führt, ist nicht ausgeschlossen. Wenn die
CDU das Rote Rathaus verlieren sollte, wäre das ein weiterer Tiefschlag für die
Partei von Merz - und für ihn. Man müsste ihm keine Träne nachweinen, zu oft hat
er sich im Ton gegen die eigene Bevölkerung vergriffen und zu technokratisch
seine Reformpläne aufgesetzt. Doch gelöst wäre mit einem Ende der Ära Merz
nichts. Eher schon mit Wahlsiegen von Manuela Schwesig und Elif Eralp - die auf
Länderebene soziale Alternativen zur schwarz-roten Bundespolitik entwickeln
könnten.
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