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Straubing (ots) - Die Forderung der Kommission, dass künftig alle
Lehramts-Studiengänge einheitlich auf zehn Semester angelegt sein sollten, wurde
erwartungsgemäß nicht erfüllt. Aber immerhin gibt es für alle ein Semester
zusätzlich, damit mehr Praxisanteile möglich werden. Dass im Gegenzug die
schriftliche Hausarbeit für das zweite Staatsexamen abgeschafft wird, belegt den
Mut, alte Zöpfe abzuschneiden. Damit die Reform wirksam werden kann, stellt die
Bayern-Koalition trotz knapper Mittel sogar in bescheidenem Maßstab zusätzliche
Stellen zur Verfügung. Das ist in Zeiten immer schlechter werdender
Schülerleistungen eine Investition an genau der richtigen Stelle.
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