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Stuttgart (ots) - Der Gründer der Stuttgarter Hilfsorganisation STELP, Serkan
Eren (42), wurde von einem iranischen Gericht zu zehn Jahren Haft verurteilt.
Serkan Eren war im Juni 2025 als humanitärer Helfer in den Iran gereist, um
Menschen in einer Notlage zu unterstützen und befindet sich seitdem in
iranischem Gewahrsam.
Die Entscheidung des Gerichts hat STELP schockiert. Die Organisation zeigt sich
zutiefst bestürzt. Das Gericht legt Serkan Eren Kontakte zu einem Land zur Last,
das der Iran als verfeindet einstuft. Diese rechtliche Bewertung kann STELP
nicht nachvollziehen. Das Urteil und insbesondere das Strafmaß werden aus Sicht
von STELP den Umständen des Falls nicht gerecht.
STELP hat in den vergangenen Monaten alles daran gesetzt, Serkan Eren
bestmöglich zu unterstützen, und arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, ihn
sicher nach Hause zu bringen. Das hat für die Organisation oberste Priorität.
Türkische Behörden sind involviert
STELP steht nach wie vor in engem Austausch mit den türkischen Behörden, da
Serkan Eren türkischer Staatsbürger ist. Die Hilfsorganisation vertraut darauf,
dass die verantwortlichen Stellen ihrerseits alle zur Verfügung stehenden
Möglichkeiten nutzen, um sich für Serkan Eren einzusetzen.
Zum Schutz von Serkan Eren und allen Beteiligten wird STELP zum aktuellen
Zeitpunkt keine weiteren Details mitteilen.
Über STELP
STELP ist eine in Stuttgart ansässige Hilfsorganisation, die sich für humanitäre
Hilfe in Notlagen einsetzt. Serkan Eren ist der Gründer der Organisation.
Pressekontakt:
Presseanfragen bitte an mailto:presse@stelp.eu oder unter 0151 5033 6715
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