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Berlin (ots) - Vom 29. September bis 6. Oktober 2026 findet erneut die
Aktionswoche Zu gut für die Tonne! mit Aktionen in ganz Deutschland statt.
Vereine, Kommunen, Verbraucherzentralen und viele andere engagierte Akteure
zeigen, wie sich Lebensmittel ganz einfach retten lassen. Die Aktionswoche wird
ausgerichtet vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
(BMLEH) sowie den Bundesländern und findet bereits zum siebten Mal statt. Sie
richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger.
Ob Koch-Workshop, Online-Seminar, Retter-Tüten auf dem Wochenmarkt, Infostand
oder Tellerreste-Messaktion- während der Aktionswoche Zu gut für die Tonne!
finden bundesweit eine Woche lang spannende Aktionen statt, die zu einem
bewussteren Umgang mit Lebensmitteln anregen. Eingeladen sind alle Bürgerinnen
und Bürger und die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos. Welche Aktion wo
stattfindet und ob eine Anmeldung nötig ist, zeigt eine interaktive
Deutschlandkarte auf der Zu gut für die Tonne! -Website:
http://www.zugutfuerdietonne.de/aktionswoche . Dort sind in diesem Jahr mehr als
180 Aktionen zu finden - von Kiel bis Freiburg und von Neuss bis Frankfurt an
der Oder, online und vor Ort. Organisiert werden die Aktionen von
Landesministerien, Kommunen, Verbraucherzentralen, Vereinen, Schulen,
Unternehmen, Betrieben der Außer-Haus-Verpflegung und vielen weiteren
Engagierten.
Alles auf dem Zettel!
Das diesjährige Motto der Aktionswoche Zu gut für die Tonne! lautet " Alles auf
dem Zettel" und betont, wie wichtig kluges Planen für die Reduzierung von
Lebensmittelverschwendung im Haushalt ist. Es steht nicht nur für den
klassischen Einkaufszettel auf Papier oder die Einkaufsplanung über Apps.
Vielmehr vermittelt es auch, wie wichtig es ist, sich zu Hause regelmäßig einen
Überblick über die Vorräte zu verschaffen: Welche Lebensmittel sind bereits da?
Was muss verbraucht werden? Was fehlt für die geplanten Mahlzeiten? Wer das
weiß, kauft gezielter ein und widersteht eher Spontankäufen, die später
vielleicht im Müll landen. "Alles auf dem Zettel" steht daher für einen
bewussten und vorausschauenden Umgang mit Lebensmitteln - vom Einkauf bis zum
Verwerten der Reste. "Jeder Einkaufszettel, jeder Blick in den Kühlschrank und
jede angeschnittene Paprika, die beim nächsten Kochen mitgedacht wird, rettet
Lebensmittel. Mit der Aktionswoche wollen wir zeigen, wie gut eine durchdachte
Planung im Alltag wirken kann", sagt Janina Unger von der Koordinierungsstelle
Zu gut für die Tonne!. Zahlreiche Informationen und Tipps gibt es unter:
http://www.zugutfuerdietonne.de/ .
[Ein ausführliches Zitat für Ihre Audio-Beiträge können Sie hier
(https://www.zugutfuerdietonne.de/presse/audio-zitate) herunterladen.]
Der Hintergrund
Die bundesweite Aktionswoche Zu gut für die Tonne! startet am Internationalen
Tag gegen Lebensmittelverschwendung, dem 29. September, und findet 2026 bereits
zum siebten Mal statt. Sie ist Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der
Lebensmittelverschwendung des BMLEH und wird gemeinsam mit den Bundesländern
ausgerichtet. Mehr Informationen und einen Überblick über alle Aktionen auf
einer interaktiven Deutschlandkarte gibt es auf
http://www.zugutfuerdietonne.de/aktionswoche und in den sozialen Netzwerken
unter den Hashtags #ZuGutFürDieTonne und #DeutschlandRettetLebensmittel.
Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette
rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, rund 60 Prozent davon allein
in Privathaushalten. Dazu zählt auch Unvermeidbares wie z.B. Obst- und
Nussschalen, Kaffeesatz, Käserinde und Eierschalen. Wie Verbraucherinnen und
Verbraucher vermeidbare Lebensmittelabfälle reduzieren können, zeigt Zu gut für
die Tonne! bereits seit 2012.
Mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung
adressiert das BMLEH neben den privaten Haushalten auch die Sektoren
Primärproduktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandel sowie
Außer-Haus-Verpflegung. Ein Pakt gegen Lebensmittelverschwendung mit dem Handel
und eine Zielvereinbarung für die Außer-Haus-Verpflegung wurden bereits
geschlossen. Die sektorenübergreifende Kompetenzstelle zur Vermeidung von
Lebensmittelabfällen und -verlusten (KLAV), die bei der Fachagentur
Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) eingerichtet wurde, bietet praxisnahe
Informations- und Schulungsangebote besonders für Unternehmen am Anfang der
Lebensmittelversorgungskette an und treibt den Dialog an den Schnittstellen
zwischen den Sektoren voran.
Weitere Pressemitteilungen unter: https://www.presseportal.de/nr/151507
Neues rund um die Initiative Zu gut für die Tonne! gibt es 4x jährlich im
Newsletter: zur Anmeldung
(https://www.zugutfuerdietonne.de/navigation/sub-footer-navigation/newsletter) .
Pressekontakt:
Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne!
mailto:kontakt@zugutfuerdietonne.de
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