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Hamburg (ots) - Sozialversicherungsfrei, gut verdienend und trotzdem ohne klaren
Plan für den Ruhestand: Viele Gesellschafter-Geschäftsführer verlassen sich auf
ein wachsendes Privatdepot. Dabei übersehen sie, dass das eigene Vermögen kein
verlässliches Einkommen ersetzt. Versorgungslücken werden allerdings oft erst
sichtbar, wenn sie nur noch schwer zu schließen sind. Doch wie lässt sich ein
tragfähiges Altersvorsorge-Budget bestimmen?
Viele Gesellschafter-Geschäftsführer haben ein gut gefülltes Depot, investieren
regelmäßig und gehen davon aus, damit für den Ruhestand ausreichend vorgesorgt
zu haben. Genau hier liegt der Denkfehler: Das Vermögen zeigt nur, was heute
vorhanden ist, nicht, welches Einkommen daraus später tatsächlich entsteht.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem. Sozialversicherungsfreie Geschäftsführer
bauen keine gesetzlichen Rentenansprüche auf und tragen die Verantwortung für
ihre Altersvorsorge vollständig selbst. Gleichzeitig wird häufig aus bereits
versteuertem Einkommen investiert, was den Vermögensaufbau langfristig weniger
effizient macht. "Wer seine Altersvorsorge nicht strukturiert plant, riskiert
trotz guter Einkünfte eine Versorgungslücke, die sich später kaum noch schließen
lässt", sagt Sebastian Ohligschläger, Gründer von Ohligschläger Consulting.
"Entscheidend ist, das Thema nicht weiter auf Annahmen aufzubauen, sondern
konkrete Zahlen zu schaffen, die eine echte Entscheidungsgrundlage liefern",
erklärt Sebastian Ohligschläger weiter. Mit Ohligschläger Consulting unterstützt
er Gesellschafter-Geschäftsführer und Vorstände dabei, ihre Altersvorsorge
strukturiert aufzubauen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Im Mittelpunkt
stehen dabei keine pauschalen Empfehlungen, sondern konkrete Berechnungen.
Mithilfe finanzplanerischer Simulationen werden unterschiedliche Beitragshöhen
und deren langfristige Auswirkungen transparent gegenübergestellt. So wird
sichtbar, welches Einkommen im Ruhestand realistisch erreichbar ist - und welche
Maßnahmen tatsächlich einen wirtschaftlichen Mehrwert liefern.
Das Ziel zuerst festlegen: Welches Einkommen wird im Ruhestand gebraucht?
Jede fundierte Altersvorsorge beginnt mit einer klaren Zielgröße: dem
monatlichen Nettoeinkommen im Ruhestand. Genau dieser Schritt wird in der Praxis
häufig übersprungen. Stattdessen orientieren sich viele Geschäftsführer an
verfügbaren Budgets oder steuerlichen Möglichkeiten und nicht an dem, was sie
später tatsächlich benötigen.
Dabei reicht es nicht aus, den heutigen Lebensstandard fortzuschreiben. Steuern,
Inflation und insbesondere Beiträge zur privaten Krankenversicherung verändern
die reale Kaufkraft im Ruhestand erheblich. Hinzu kommt die Frage des
Ausstiegszeitpunkts: Wer nicht bis 67 arbeitet, sondern früher aus dem
operativen Geschäft ausscheidet, verlängert die Bezugsdauer seiner Versorgung
deutlich - und erhöht damit den Kapitalbedarf spürbar. "Ohne eine klare
Zielgröße bleibt jede Beitragshöhe letztlich willkürlich", sagt Sebastian
Ohligschläger. Erst wenn definiert ist, welches Einkommen später benötigt wird,
lässt sich die Altersvorsorge sinnvoll darauf ausrichten - und eine mögliche
Versorgungslücke überhaupt erkennen.
Die erste Stufe: Basisschutz für Geschäftsführer
Für viele Gesellschafter-Geschäftsführer ist eine erste Versorgungsstufe der
Einstieg in eine strukturierte Altersvorsorge. Sie kann die fehlenden
gesetzlichen Rentenansprüche teilweise ersetzen und sorgt für eine erste
planbare Grundlage. Typischerweise liegt dieser Beitrag bei rund 676 Euro
monatlich - ein Wert, der sich aus der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen
Rentenversicherung ableitet. Die Umsetzung erfolgt häufig über eine
Gehaltsumwandlung: Ein Teil des Bruttogehalts wird in Altersversorgung
überführt, wodurch sich das steuerpflichtige Einkommen reduziert.
Der Effekt zeigt sich direkt im laufenden Einkommen, während gleichzeitig
Kapital für den Ruhestand aufgebaut wird. Wichtig ist jedoch: Diese erste Stufe
bleibt in vielen Fällen nur die Basis. Für Geschäftsführer mit höherem Einkommen
oder dem Ziel eines früheren Ruhestands reicht sie in der Regel nicht aus, um
den gewünschten Lebensstandard abzusichern.
Mehr Spielraum, mehr Optionen: Die erweiterte Versorgung
Mit wachsender Unternehmensstabilität und zusätzlichem Cashflow erweitert sich
auch der Spielraum in der Altersvorsorge. Neben der Beitragshöhe lässt sich vor
allem die Struktur deutlich flexibler gestalten. Je nach Ausgangssituation
können jährliche Beiträge im Bereich von etwa 24.000 bis 60.000 Euro sinnvoll
sein. Richtig umgesetzt und angemessen gestaltet, können diese als
Betriebsausgabe wirken und den steuerpflichtigen Gewinn der Gesellschaft
reduzieren. Der Effekt entsteht damit auf Unternehmensebene und nicht erst im
privaten Bereich.
Auch die Ausgestaltung hat sich verändert. Versorgungsmodelle sind längst nicht
mehr ausschließlich an klassische Versicherungsprodukte gebunden, sondern können
kapitalmarktorientiert aufgebaut werden. Dadurch entstehen Renditechancen, die
viele Geschäftsführer in diesem Kontext zunächst nicht erwarten. Am Ende zählt
jedoch immer der konkrete Einzelfall. "Nicht jede Beitragshöhe ist automatisch
sinnvoll", betont Sebastian Ohligschläger. "In der Praxis hängt der
wirtschaftliche Nutzen davon ab, wie sich steuerliche Entlastung,
Vermögensaufbau und spätere Besteuerung im Zusammenspiel entwickeln."
Der Fremdvergleich: Wo die Altersvorsorge schnell zum Risiko wird
Mit steigenden Beiträgen wird ein Punkt besonders relevant, der häufig
unterschätzt wird: die steuerliche Angemessenheit. Maßgeblich ist der sogenannte
Fremdvergleich, also die Frage, ob die gewählte Versorgung auch einem externen
Geschäftsführer unter vergleichbaren Bedingungen gewährt würde. Wird dieser
Maßstab nicht eingehalten, drohen spürbare steuerliche Konsequenzen. Im
schlimmsten Fall wird die Versorgung als verdeckte Gewinnausschüttung gewertet,
mit entsprechenden finanziellen Folgen. Dabei zählt nicht nur die Versorgung
selbst. Auch andere Vergütungsbestandteile wie Geschäftsführergehalt,
Bonuszahlungen, Dienstwagen oder Gehaltserhöhungen fließen in die
Gesamtbetrachtung ein.
"Der Fremdvergleich ist kein formaler Schritt, sondern ein echter Risikofaktor,
der sauber geprüft werden muss", erklärt Sebastian Ohligschläger. Neben der
steuerlichen Zulässigkeit zählt jedoch auch die wirtschaftliche Wirkung: Eine
Lösung kann formal korrekt sein - und trotzdem keinen optimalen Effekt erzielen.
Die entscheidende Frage: Welche Strategie lohnt sich wirklich?
Der Unterschied zwischen Bauchgefühl und fundierter Entscheidung liegt in den
Zahlen. Erst eine finanzplanerische Simulation zeigt, wie sich unterschiedliche
Beitragshöhen langfristig auf Vermögen und Versorgung auswirken. Dabei geht es
nicht nur um heutige Steuervorteile, sondern auch um die spätere Besteuerung der
Auszahlungen. In der Praxis zeigt sich beispielsweise, dass die Steuerbelastung
im Ruhestand oft geringer ausfällt als erwartet. Durch progressive Besteuerung,
Freibeträge und abzugsfähige Krankenversicherungsbeiträge können sich je nach
Szenario durchschnittliche Belastungen im Bereich von etwa 10 bis 15 Prozent
ergeben, teilweise auch bei 20 bis 25 Prozent oder darunter.
Erst diese Gegenüberstellung macht sichtbar, welche Beitragshöhe tatsächlich
einen wirtschaftlichen Mehrwert liefert und ab welchem Punkt zusätzlicher
Kapitaleinsatz an Wirkung verliert. Genau hier zeigt sich auch, dass nicht jeder
zusätzliche Euro automatisch in die klassische Geschäftsführerversorgung fließen
sollte. Ab einem bestimmten Punkt kann es sinnvoll sein, ergänzende Wege
einzubeziehen, etwa über ein Firmendepot oder eine Holding, um Kapital flexibler
einzusetzen. "Die Simulation zeigt nicht nur, was möglich ist, sondern vor
allem, was sinnvoll ist", sagt Sebastian Ohligschläger.
Warum Altersvorsorge ein System ist - und keine einmalige Entscheidung
die Altersvorsorge für Geschäftsführer ist kein statischer Plan, sondern ein
fortlaufender Prozess. Einkommen verändern sich, Unternehmen entwickeln sich
weiter, und auch persönliche Ziele bleiben nicht konstant. Wer seine Strategie
einmal festlegt und danach nicht mehr überprüft, verliert schnell den Überblick
über die tatsächliche Entwicklung. Deshalb ist eine regelmäßige Überprüfung
entscheidend. In Abständen von ein bis zwei Jahren sollte analysiert werden, wie
sich Vermögen und Versorgung unter Berücksichtigung von Steuern, Inflation und
laufenden Kosten entwickeln. So wird frühzeitig sichtbar, ob Anpassungen
notwendig sind - und die Planung bleibt belastbar.
Eine tragfähige Altersvorsorge entsteht dabei nicht durch einzelne Maßnahmen
oder möglichst hohe Beiträge, sondern durch ein durchdachtes System. Ziel,
Beitrag und Ergebnis müssen zusammenpassen. Wer diesen Ansatz verfolgt,
vermeidet typische Fehlentwicklungen: weder Unterversorgung noch unnötig
gebundenes Kapital. Der Unterschied liegt darin, Altersvorsorge nicht nur
aufzubauen, sondern aktiv zu steuern. Erst dann wird aus Vermögensaufbau eine
verlässliche Grundlage für den Ruhestand.
Für Gesellschafter-Geschäftsführer, die ihre Altersvorsorge fundiert planen und
ihre bestehende Struktur gezielt weiterentwickeln möchten, bieten Sebastian
Ohligschläger und sein Team von Ohligschläger Consulting
(https://ohligschlaeger-consulting.de/) eine strukturierte Begleitung. In einem
persönlichen Beratungsgespräch wird aufgezeigt, welche Lösungen zur
individuellen Situation passen und wie sich daraus eine langfristig tragfähige
Strategie entwickeln lässt.
Pressekontakt:
Ohligschläger Consulting
Saseler Chaussee 109
22393 Hamburg
Inhaber: Sebastian Ohligschläger
E-Mail: mailto:info@ohligschlaeger-berger.de
Website: https://ohligschlaeger-consulting.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182373/6358271
OTS: Ohligschläger Consulting
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