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München (ots) - Unternehmen wollen KI nutzen, ohne sensible Daten aus der Hand
zu geben. Damit rückt digitale Souveränität stärker in den Fokus.
Künstliche Intelligenz kommt in der deutschen Wirtschaft an. Nach aktuellen
Zahlen des Statistischen Bundesamtes nutzten 2025 bereits 26 Prozent der
Unternehmen ab zehn Beschäftigten KI. Doch mit dem Einsatz wächst die Frage, was
mit sensiblen Informationen geschieht. Datenschutz bleibt dabei eine zentrale
Hürde: Von den Unternehmen, die den Einsatz von KI bereits erwogen, bislang aber
nicht umgesetzt haben, nennen laut Destatis 60 Prozent Datenschutzbedenken als
Grund. Gerade bei vertraulichen Unternehmens-, Kunden- oder Forschungsdaten wird
deshalb entscheidend, wo Informationen verarbeitet werden und wer darauf
zugreifen kann.
Eine Antwort darauf sind lokale KI-Systeme, bei denen sensible Daten das eigene
Rechenzentrum nicht verlassen müssen. Auf diesem Prinzip baut auch FAST LTA auf.
Das Unternehmen hat seine Wurzeln im Long Term Archiving und entwickelt seit
Jahren hochsichere Speicher- und Backup-Systeme. Mit Silent AI überträgt es
diese Erfahrung auf lokale KI. CEO Samir Fadlallah spricht über Off-Cloud AI,
Datensouveränität und den produktiven Einsatz künstlicher Intelligenz.
Viele Unternehmen testen KI, doch der Schritt in den produktiven Einsatz fällt
schwer. Woran liegt das?
Ein Pilot ist schnell aufgesetzt, bildet aber oft nur einen Bruchteil der
Realität ab. Im produktiven Einsatz kommen Fragen zu IT-Sicherheit, Datenschutz
und Regulierung hinzu. Und nicht zuletzt muss sich die Investition rechnen.
Unternehmen sollten deshalb mit klaren Anwendungsfällen starten und prüfen, wo
KI tatsächlich einen Unterschied macht. Gerade in regulierten Branchen ist
entscheidend, sensible Daten sicher zu verarbeiten.
FAST LTA setzt mit Silent AI auf KI im Rechenzentrum des Kunden. Was ist der
Vorteil?
Die Daten bleiben vollständig unter der Hoheit des Unternehmens. Silent AI kann
isoliert im eigenen Rechenzentrum betrieben werden, sodass sensible
Informationen das eigene Netzwerk nicht verlassen. Entstanden ist die Lösung
auch aus dem Bedarf langjähriger Kunden, die uns bereits seit Jahren kritische
Daten anvertrauen und diese sicher mit KI nutzen wollten. Das erleichtert
zugleich den Umgang mit DSGVO, EU AI Act und branchenspezifischen Vorgaben.
Hinzu kommen kalkulierbare Kosten: Statt verbrauchsabhängiger Tokenkosten
erwerben Kunden eine Appliance und können die Nutzung schrittweise ausbauen.
Unternehmenswissen liegt häufig in unterschiedlichen Systemen. Wie macht Silent
AI Enterprise Search es nutzbar?
Unternehmen können eigene Daten aus verschiedenen Quellen einbinden, etwa
Dokumente oder E-Mail-Postfächer, und anschließend mit diesen Informationen
chatten. Entscheidend ist, dass wir die Rechte der jeweiligen Quellsysteme
übernehmen. Nutzer sehen also nur Informationen, auf die sie ohnehin zugreifen
dürfen. Das Allgemeinwissen des Sprachmodells kann standardmäßig ausgeschaltet
werden. Kann eine Frage mit den Unternehmensdaten nicht beantwortet werden, gibt
das System keine Antwort. So reduzieren wir das Risiko von Halluzinationen
erheblich.
Welche Möglichkeiten bietet Silent AI Pro, wenn die Anforderungen im Unternehmen
wachsen?
Silent AI Pro ist eine komplette lokale KI-Arbeitsumgebung mit Projekten, Skills
und Agenten. Weil wir Software und Hardware selbst entwickeln, können wir die
Appliance passend zum Bedarf konfigurieren. Ein kleineres Unternehmen kann
beispielsweise mit einer GPU und einem kleineren Modell starten. Steigt der
Bedarf, lässt sich das System später mit weiteren GPUs aufrüsten. Unternehmen
müssen also nicht von Beginn an eine Infrastruktur für den maximalen Bedarf
anschaffen.
Kann Europas Fokus auf Datenschutz und digitale Souveränität im KI-Wettbewerb
zum Vorteil werden?
Ich glaube schon. Regulierung ist für Unternehmen zunächst eine Herausforderung,
kann aber auch ein Vertrauensanker und sogar ein Exportargument sein. Gerade in
regulierten Branchen spielen Datensicherheit und Datenschutz auch außerhalb
Europas eine große Rolle. Gleichzeitig darf Regulierung den technologischen
Fortschritt nicht ersticken. Wir sehen bei unseren Kunden ein deutliches
Umdenken: Sensible Daten und das unternehmenseigene Wissen sollen zunehmend in
der eigenen Hoheit bleiben. Genau dafür haben wir Silent AI entwickelt.
Pressekontakt:
N: Marek Birkenhauer
T: 089 890 47851
E: mailto:marek.birkenhauer@fast-lta.de
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/126615/6358979
OTS: FAST LTA GmbH
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