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Hamburg (ots) - KI-Funktionen, die Anbieter von Versicherungssoftware noch 2025
neu implementiert oder erst geplant hatten, sind 2026 bereits flächendeckend
produktiv im Einsatz. Damit reagieren die Hersteller auf eine hohe Nachfrage der
Versicherer. Das geht aus einem aktuellen Marktüberblick der PPI AG hervor. Das
Software- und Beratungshaus befragte 18 Hersteller von Systemen, die den
Komposit-Bereich komplett abdecken.
Von 18 befragten Herstellern setzen 13 Generative KI produktiv ein - rund 72%.
Gefolgt wird diese Funktion von Textverständnis (NLP) und Dokumentenerkennung
(OCR/IDP) mit 67% und Chatbots, Prozessautomatisierung und KI-Agenten mit
Tool-Nutzung mit jeweils 61%. Zum Vergleich: In der Vorgängerbefragung 2025 war
Datenanalyse mit 58% die meistverbreitet implementierte KI-Funktion bei den
befragten Herstellern.
Damit reagieren die Anbieter auf die Nachfrage am Markt: 2025 gaben Versicherer
an, dass KI die Technologie mit der größten strategischen Bedeutung in
Bestandsverwaltung und Schadenmanagement in den kommenden Jahren sei.
"Bei künstlicher Intelligenz reden wir nicht mehr über ihr theoretisches
Potenzial, sondern über den praktischen, produktiven Einsatz", sagt Tobias Kohl,
Partner bei der PPI AG, "und mit Agentic AI, also größtenteils autonom
handelnden KI-Modellen, zeichnet sich bereits die nächste Entwicklung ab."
Bereits die Hälfte der Hersteller gab an, die eigene Daten- und Analyseplattform
für den Einsatz von Agentic AI vorbereitet zu haben. Die andere Hälfte hat dies
bereits teilweise umgesetzt oder es befindet sich in der Pilot- oder
Planungsphase. Kein Hersteller gab an, Agentic AI nicht unterstützen zu wollen.
Zur Unterstützung der KI-Agenten bieten 3 von 10 Herstellern darüber hinaus eine
universelle KI-Schnittstelle über einen MCP-Layer an.
"Mit ihren Plattformen und MCP-Schnittstellen liefern die Hersteller die nötige
Mechanik, mit der Versicherungsunternehmen KI-Agenten direkt im Kernsystem
einsetzen können", erklärt Kohl, "Wie dieser Einsatz aussieht, liegt allerdings
bei den Versicherern selbst: Berechtigungen, Vier-Augen-Prinzip und Co. müssen
sie selbst definieren."
KI-Agenten werden die Hersteller auch in Zukunft beschäftigen: 11 von 18
Herstellern möchten in den nächsten 12 bis 24 Monaten den Fokus auf die
Entwicklung von autonomen KI-Agenten und Prozessautomatisierung durch KI legen -
kein anderes Thema wurde häufiger genannt.
Über die Studie
Die Studie "Neue Trends im Standardsoftwaremarkt" ist die sechste aktualisierte
Auflage zur Studie "IT-Plattformen für den Versicherungsbetrieb SHUK" (SHUK
2026). Sie vergleicht 18 Anbieter von Standard-Software hinsichtlich der
gebotenen Funktionen und der verfügbaren Betriebsmodelle. Interessierte
Versicherer und Makler können sich die Studienergebnisse persönlich vorstellen
lassen oder eine gekürzte Fassung auf der Webseite der PPI AG herunterladen.
Mehr Informationen:
https://ots.de/e3tYqL
Die PPI AG
Die PPI AG ist seit über 40 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich
für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Als stabil wachsende
Aktiengesellschaft in Familienbesitz verknüpfen wir Fach- und
Technologie-Know-how, um Projekte kompetent und unkompliziert umzusetzen. Im
Zahlungsverkehr nehmen wir in Europa mit unseren Standardprodukten eine
marktführende Stellung ein. Rund 900 Mitarbeitende konzentrieren sich dabei ganz
auf den Erfolg unserer Kunden.
Pressekontakt:
PPI AG
Geerd Lukaßen, Pressesprecher
+49 151 28788227
mailto:geerd.lukassen@ppi.de
http://www.ppi-group.eu
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/65143/6359069
OTS: PPI AG
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