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Berlin (ots) - Der Bundestag hat gestern in erster Lesung über das
Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz (MedienInvestVG) beraten. Mit
dem Gesetzentwurf sollen Streamingdienste sowie Fernseh- und
Video-on-Demand-Anbieter künftig verpflichtet werden, einen Teil ihrer Umsätze
in europäische und deutsche Produktionen zu investieren.
Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher:
"Wer mit Filmen, Serien und audiovisuellen Angeboten auf dem deutschen Markt
erfolgreich ist, muss auch Verantwortung für unsere kulturelle Vielfalt und
kreative Wertschöpfung übernehmen. Mit der Investitionsverpflichtung schaffen
wir faire Rahmenbedingungen für Produzent:innen, Kreative und die gesamte
Filmwirtschaft.
Deutschland braucht starke Geschichten aus Europa und aus unserem Land. Deshalb
sorgen wir dafür, dass ein größerer Teil der Umsätze großer Plattformen und
Mediendienste direkt in neue Produktionen fließt. Davon profitieren insbesondere
unabhängige Produzent:innen und der kreative Nachwuchs.
Das Gesetz stärkt den Filmstandort Deutschland, sichert Arbeitsplätze und
eröffnet zusätzliche Spielräume für qualitativ hochwertige audiovisuelle Werke.
In Zeiten globaler Plattformmärkte ist das ein wichtiger Schritt für kulturelle
Vielfalt, publizistische Stärke und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.
Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das Gesetz als wichtigen Beitrag zur Stärkung
der deutschen und europäischen Film- und Medienbranche. Es schafft mehr
Planungssicherheit für die Kreativwirtschaft und setzt ein klares Signal für
kulturelle Vielfalt im digitalen Zeitalter."
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