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Hamburg (ots) - Im Auftrag der Vorsitzenden des NDR Rundfunkrates, Cornelia
Höltkemeier, verbreitet der NDR nachfolgende Mitteilung. Bei Rückfragen wenden
Sie sich bitte an die Gremiengeschäftsstelle des NDR.
Die Rundfunkratsmitglieder haben sich mit 21 Programmbeschwerden befasst, die
zuvor im Rechts- und Eingabenausschuss bzw. Programmausschuss ausführlich
beraten worden waren. Zu einigen der kritisierten Beiträge gab es auch seitens
der Gremienmitglieder kritische, mit Erwartungen an das Haus verbundene
Anmerkungen, eine Staatsvertragsverletzung sah der Rundfunkrat jedoch in allen
Fällen mehrheitlich als nicht gegeben an.
Das Gremium hat sich auch mit den Gründen befasst, dass immer mehr Menschen
ihren Nachrichtenkonsum einschränken. Der Reuters Institute Digital News Report
2026 zeigt, dass 15 Prozent der Befragten Nachrichten häufig und weitere 25
Prozent zumindest gelegentlich vermeiden. Als wichtigste Ursachen werden
negative Auswirkungen auf die eigene Stimmung, die starke Präsenz von Kriegen
und Konflikten sowie die als belastend empfundene Nachrichtenmenge genannt. Der
NDR versucht, auf diese Entwicklung mit mehr Einordnung und neuen Dialogformaten
zu reagieren. Die tagesschau setzt unter anderem auf mehr Kontextualisierung und
Erklärungen bei gleichzeitig möglichst ausgewogener Themenauswahl. Im
Programmbereich Information sollen Probleme nicht nur beschrieben, sondern auch
mögliche Lösungsansätze und Perspektiven aufgezeigt werden. Mehr Transparenz bei
Recherchen, Hintergründe und Faktenchecks sollen zusätzlich Orientierung und
Vertrauen stärken. Formate wie "NDR Info Thema" greifen Nachrichtenmüdigkeit
direkt auf, während "OHA! - zuhören, verstehen, weiterkommen" unterschiedliche
Perspektiven zusammenbringt. "Ziel bleibt, umfassend zu informieren, ohne
schwierige Themen auszublenden - zugleich aber Orientierung, Verständnis und
konstruktive Perspektiven zu bieten", so die Vorsitzende des Rundfunkrates.
Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Gremienbüro
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
gremienbuero@ndr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/165131/6359392
OTS: NDR Rundfunkrat/NDR Verwaltungsrat
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