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Osnabrück (ots) - Osnabrück. Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin, die
überdurchschnittlich von Menschen muslimischen Glaubens gewählt wurde, will
FDP-Generalsekretär Martin Hagen sich stärker um säkulare Muslime in Deutschland
bemühen. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Hagen:
"Man darf diese Gruppe nicht über einen Kamm scheren. Es gibt säkulare Muslime,
die hier bestens integriert sind - viele davon übrigens mit einem ausgeprägten
Aufstiegswillen und Unternehmergeist. Das wäre unsere Zielgruppe, die müssen wir
besser ansprechen." Auf der anderen Seite gebe es "leider auch Communities, die
unsere westlichen Werte ablehnen und teils aktiv bekämpfen". Diese würden das
Leben für Frauen, Juden oder Homosexuelle in den Städten unsicherer machen. "Bei
denen wäre mir lieber, sie würden unser Land verlassen", sagte Hagen.
In Berlin sei mit der Linken nun "die Partei der Clankriminellen und
Terrorunterstützer stärkste Kraft geworden". "Auf deren Wahlparty waren der Kopf
des Remmo-Clans und Vertreter radikaler palästinensischer Organisationen
zugegen. Das muss uns besorgen", sagte Hagen. Das Existenzrecht des jüdischen
Staates sei für ihn "nicht verhandelbar". "Und dass wir diesem demokratischen
Staat näherstehen als islamistischen Terrororganisationen wie der Hamas, sollte
Konsens sein. Leider wird dieser Konsens zunehmend infrage gestellt - durch
Zugewanderte, aber auch durch eine neue, junge Linke", so Hagen.
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