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Berlin (ots) - Wir teilen eine Gegenwart, nicht aber die Erfahrungen, die
unseren Blick auf sie prägen. Geopolitische Verschiebungen in Asien, die Zukunft
transatlantischer Bündnisse, Migration und Klimawandel bedeuten deshalb nicht
überall dasselbe. Wer die Krisen unserer Zeit verstehen will, muss fragen, wie
sie andernorts erlebt und gedeutet werden.
Die Robert Bosch Academy bringt diese Perspektiven nach Deutschland. Zum
diesjährigen Richard von Weizsäcker-Forum vom 5.-8. Oktober versammeln sich rund
100 Fellows aus allen Weltregionen in Berlin. Unter den führenden
Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft sind u.a. die ehemalige Präsidentin der UN-Generalversammlung
María Fernanda Espinosa, die nigerianische Bürgerrechtlerin Obiageli Ezekwesili
und die ehemalige Premierministerin von Moldau, Natalia Gavrilita.
Mit dem " Festival of Ideas (https://www.robertboschacademy.de/en/richard-von-we
izsaecker-forum/festival-of-ideas) " öffnet die Robert Bosch Academy das Forum
am Montag, den 5. Oktober 2026, erstmals für eine interessierte Öffentlichkeit.
Das diesjährige Leitthema lautet "Forging Partnerships and Building Alliances".
"Auf die Krisen der Gegenwart suchen wir oft nach Antworten für eine Welt, die
es so gar nicht mehr gibt. Beim Festival of Ideas wollen wir deshalb nicht nur
fragen, welche Bündnisse noch tragen. Wir müssen herausfinden, welche Formen der
Zusammenarbeit diese neue Welt braucht. Manche Fragen mögen heute verfrüht
klingen - bis es zu spät ist, sie zu stellen", sagt Grzegorz Nocko, Direktor der
Robert Bosch Academy.
Wir laden Medienvertrer:innen herzlich ein, an diesem Austausch teilzunehmen.
Termin: Montag, 5. Oktober 2026, ab 14 Uhr (Festival of Ideas) & 5. bis 8.
Oktober 2026 (Richard von Weizsäcker-Forum)
Ort: Robert Bosch Academy, Französische Straße 32, 10117 Berlin
Das erwartet Sie beim "Festival of Ideas" (Auswahl):
Ab 14:00 Uhr - Academy Talks & Round Tables: Komplexe Fragen prägnant
analysiert. In Kurzpräsentationen und Diskussionsrunden beleuchten renommierte
Expert:innen drängende Zukunftsthemen, darunter:
- Der Politikwissenschaftler Huang Jing(Shanghai) zu Pekings Blick auf die Welt
- Die Migrationsexpertin Colleen Thouez (New York) zu Städten als globalen
Akteuren
- Die Politikwissenschaftlerin Ekaterina Schulmann mit Innenansichten aus
Russland
- Der Umwelt- und Menschenrechtsaktivist Kumi Naidoo (Südafrika) zur globalen
Klimakrise
- Diskussionsrunden zu Migrationspartnerschaften und der Zukunft europäischer
Solidarität
18:30 Uhr - Keynote: Dr. Shashi Tharoor, indischer Autor, Politiker und
ehemaliger Diplomat, analysiert die Rolle aufstrebender Mittelmächte in der
künftigen Weltordnung.
Interview- und Hintergrundgespräche
Das Forum ermöglicht exklusive Gespräche mit international führenden
Expert:innen. Während des Festival of Ideas am 5. Oktober sowie im gesamten
weiteren Verlauf des Forums bis zum 8. Oktober stehen sie für Interviews und
vertrauliche Hintergrundgespräche zur Verfügung. Auch Grzegorz Nocko, Direktor
der Robert Bosch Academy, steht für Fragen zur Arbeit der Robert Bosch Academy
und einordnende Hintergrundgespräche bereit.
Akkreditierung und Kontakt:
Bitte melden Sie sich für Ihre Teilnahme und mit Interviewwünschen (unter Angabe
des Mediums und Themenschwerpunkts) bis zum 2. Oktober 2026 bei: Barbara
Uchdorf, Senior Projektmanagerin, Robert Bosch Academy, E-Mail:
mailto:barbara.uchdorf@bosch-stiftung.de
Über die Robert Bosch Academy:
Die Robert Bosch Academy, eine unabhängige und überparteiliche Institution der
Robert Bosch Stiftung, schafft Raum für intellektuelle Freiheit und unabhängiges
Denken. Mit dem Richard von Weizsäcker Fellowship bringt sie herausragende
Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nach Berlin und
ermöglicht ihnen, sich den Fragen zu widmen, die die Welt von morgen gestalten
werden.
https://www.robertboschacademy.de/
Über die Robert Bosch Stiftung:
Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen Stiftungen in Europa.
Gemeinnützig, unabhängig und überparteilich setzt sie sich dafür ein, dass
Menschen in Würde, Frieden und Freiheit leben. Im Sinne von Robert Bosch
arbeitet die Stiftung in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Globale Fragen.
Ziel ist es, tragfähige Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu
finden - von chancengerechter Bildung und menschenzentrierter
Gesundheitsversorgung bis zum Umgang mit dem Klimawandel, der menschenwürdigen
Gestaltung von Migration, einem starken Miteinander in unserer Demokratie sowie
wirksamer lokaler Friedensarbeit.
Die Stiftung unterhält eigene Einrichtungen und fördert Projekte im In- und
Ausland. Weltweit arbeitet sie dabei mit rund 400 Partnerorganisationen
zusammen. Ihre Erkenntnisse bringt sie aktiv in die öffentliche Debatte ein.
Die Stiftung hält rund 94 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH
und finanziert sich aus deren Dividende. Unternehmen und Stiftung handeln
unabhängig voneinander. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat die Robert Bosch
Stiftung GmbH mehr als 2,7 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit
bereitgestellt.
Pressekontakt:
Michael Herm
Senior Expert Kommunikation
Robert Bosch Stiftung
mailto:presse@bosch-stiftung.de
Tel. +49-711 46084-290
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/100848/6360149
OTS: Robert Bosch Stiftung GmbH
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