|
Berlin/Bonn (ots) - In der Debatte um Antisemitismusvorwürfe gegen die Berliner
Linke sei "der Diskurs in den letzten Tagen aus dem Ruder gelaufen", so der
stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Andreas Audretsch, im
Interview mit dem Fernsehsender phoenix. Man habe klar gesagt, dass "absolute
Klarheit bei der Frage von Antisemitismus" die Voraussetzung für
Sondierungsgespräche sei. Gleichzeitig sei der Vorwurf des Antisemitismus von
Innenminister Alexander Dobrindt gegenüber der Spitzenkandidatin der Linken,
Elif Eralp, "absolut inakzeptabel." Außerdem kritisierte Audretsch, dass der
bayerische Ministerpräsident Markus Söder nun den Länderfinanzausgleich infrage
stelle.
In Neukölln brauche es "absolute Klarheit", wie es passieren konnte, dass
offenbar systematisch über längere Zeit mit Angehörigen der
Palästinenserorganisation PFLP, die auf der Terrorliste der EU steht,
zusammengearbeitet wurde und "wie die Kontakte zur Organisierten Kriminalität
einzuordnen sind." Am Ende dürfe kein Zweifel bestehen, dass man Antisemitismus
bekämpfe und "mit aller Härte und aller Klarheit" gegen Organisierte
Kriminalität vorgehe. "Ich habe Vertrauen in Elif Eralp und ihre Arbeit. Das
muss jetzt aber auch konkret werden und Konsequenzen haben", so Audretsch bei
phoenix.
Das gesamte Interview finden Sie hier auf: https://phoenix.de/s/cJV
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
mailto:kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6511/6360269
OTS: PHOENIX
|