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Straubing (ots) - Seit Jahren versprechen die Europäer, ihre Verteidigung
stärker zu harmonisieren. Trotzdem nutzen die 27 Staaten laut EU-Kommission noch
immer rund 120 verschiedene Waffensysteme. Wegen nationaler Interessen stockt
die gemeinsame Beschaffung, unterschiedliche Regeln behindern selbst den
Transport militärischen Geräts über europäische Grenzen. Ausgerechnet beim
Verteidigungsminister-Treffen am Montag stand denn auch die öffentliche
Beschaffung im Verteidigungsbereich auf der Agenda. Das zeigt, wie langsam die
EU-Länder bei alten Koordinierungsproblemen vorankommen. Die Minister wären denn
auch besser beraten, erst einmal diese anzugehen, anstatt schon wieder den
nächsten Mechanismus zu entwerfen.
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