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Hamburg (ots) - NobleGold by FIDEXmetals ist mit dem Cash. Financial Advisors
Award 2026 ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am 18. September im Rahmen
der Cash.Gala auf dem Süllberg in Hamburg-Blankenese statt. Wenige Tage zuvor,
am 10. September, trat in der Schweiz ein Verbot für Kauf, Einfuhr und Durchfuhr
von Gold sudanesischer Herkunft in Kraft. Beide Ereignisse stehen für eine
Entwicklung, die den Goldmarkt verändert: Neben Gewicht und Feinheit rückt die
Frage in den Vordergrund, ob die Herkunft eines Barrens glaubwürdig belegt
werden kann.
Herkunft wird zum Qualitätsmerkmal
Die Cash. Financial Advisors Awards werden in diesem Jahr zum 24. Mal vergeben.
Eine Fachjury bewertet die eingereichten Produkte nach den Kriterien innovativ,
transparent, anlegerfreundlich und vermittlerorientiert. NobleGold by
FIDEXmetals verbindet physisches Gold von C.HAFNER mit der digitalen
Dokumentationsplattform FINOMET. Das Gold stammt aus dem Recycling und hatte
bereits mehrere Leben, etwa als Schmuck, Zahngold oder Industriematerial, bevor
es bei C.HAFNER eingeschmolzen, gereinigt und zu neuen Barren verarbeitet wurde.
Für NobleGold wird damit kein Gold neu gefördert, und es fließt kein Geld in
Minen, deren Erträge bewaffnete Konflikte finanzieren könnten. FINOMET
dokumentiert Verarbeitung und Lagerung und belegt den Bestand für Anleger
nachvollziehbar.
"Transparenz darf im Goldmarkt kein Nischenthema bleiben", sagt Robert Harrison,
Geschäftsführer von FIDEXmetals. "Sie stärkt den Anlegerschutz, erhöht die
Verantwortung in den Lieferketten und erschwert es, Gold aus fragwürdigen
Quellen im regulierten Markt zu platzieren. Die Auszeichnung bestärkt uns darin,
diesen Weg weiterzugehen."
Vom ESG-Thema zur Marktrealität
Bereits im Beitrag "Grünes Gold: Zwei Märkte, zwei Preise" [LINK] hatte
FIDEXmetals beschrieben, dass sich der Goldmarkt in ein transparentes,
verantwortungsvoll gefördertes Premiumsegment und einen konventionellen Markt
teilen könnte. Was damals vor allem unter ESG-Gesichtspunkten diskutiert wurde,
gewinnt nun regulatorisches Gewicht. Mit dem Verbot schließt sich die Schweiz
den entsprechenden EU-Sanktionen an. Erfasst sind neben dem Handel auch damit
verbundene Dienstleistungen und Finanzierungen. Zugleich baut die London Bullion
Market Association (LBMA) digitale Herkunftsdaten für akkreditierte Raffinerien
aus, ab 2027 sollen sie verbindlicher Standard werden.
Die Schwachstelle liegt am Anfang der Kette
Nach Angaben der Hilfsorganisation SWISSAID wird ein Großteil des sudanesischen
Goldes in Nachbarländer geschmuggelt und von dort in die Vereinigten Arabischen
Emirate exportiert. Auf diesem Weg kann Gold eingeschmolzen und mit Papieren
versehen werden, die eine legale Herkunft ausweisen. Wird eine solche Angabe
erstmals in ein digitales System übertragen, stößt auch die beste Technologie an
eine Grenze. Eine Blockchain schützt einen Datensatz vor nachträglicher
Veränderung, sie kann aber nicht prüfen, ob die ursprüngliche Angabe stimmt.
Die entscheidende Kontrolle findet deshalb statt, bevor ein Barren einen
digitalen Nachweis erhält: an der Mine, an der Sammelstelle, beim ersten Händler
und beim Export. Unabhängige Audits, gesicherte Transportwege, geprüfte
Handelspartner und bei Bedarf geochemische Analysen können die Herkunft
absichern. Gefordert sind dabei auch die Staaten, die Schmuggelrouten eindämmen,
Sanktionen durchsetzen und verlässliche Regeln für Rohstofflieferketten schaffen
müssen.
Geschlossene Lieferketten als Antwort
Der Markt reagiert zunehmend mit kontrollierten Lieferketten, in denen
ausschließlich geprüfte Beteiligte zusammenarbeiten: zertifizierte Minen,
unabhängige Auditoren, gesicherte Logistiker, Raffinerien, Händler und Banken.
Jeder Schritt wird dokumentiert, jede Übergabe ist überprüfbar. Hier setzt
FINOMET an. Die Plattform ersetzt weder die Prüfung am Ursprung noch die
unabhängige Auditierung. Sie verknüpft deren Ergebnisse jedoch dauerhaft mit dem
physischen Gold und macht Verarbeitung, Lagerung und Bestand digital
nachvollziehbar.
Auch Banken richten ihr Angebot danach aus. Die Basler, die Zürcher und die
Obwaldner Kantonalbank bieten ihren Kunden Fairtrade-Gold und rückverfolgbare
Goldbarren an. Daneben besteht ein Markt für Gold, dessen Weg nicht lückenlos
belegt ist oder dessen Herkunft durch Umschmelzen verschleiert wurde. Für
Marktteilnehmer in diesem Segment dürften Compliance- und Reputationsrisiken
weiter an Gewicht gewinnen.
"Die neue Grenze im Goldmarkt verläuft nicht mehr zwischen Barren
unterschiedlicher Größe oder Feinheit, sondern zwischen belegbarer Herkunft und
offenen Fragen", so Harrison. "Künftig zählt nicht nur, was ein Barren wiegt. Es
zählt, was er beweisen kann."
Über FIDEXmetals
FIDEXmetals ist ein Joint Venture von C.HAFNER und ZIEMANN VALOR. Im Juni 2026
hat das Unternehmen das Edelmetallsegment NobleGold der Noble BC GmbH
übernommen.
Pressekontakt:
Tel +49 30 208 984 8623
Mobil +49 176 4779 83 83
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Ihre Ansprechpartnerin:
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OTS: FIDEXmetals GmbH
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