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Köln (ots) - NRW-Familienministerin Verena Schäffer (Grüne) kritisiert das
geplante Startchancen- und Qualitätsgesetz für Kitas. Die Pläne aus Berlin sähen
vor, "neue Standards zu setzen, ohne diese zu finanzieren", erklärte Schäffer
auf WDR-Anfrage.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will mit dem Gesetz eine "hohe
Qualität von frühkindlicher Bildung" und "beste Startchancen" für alle Kinder
erreichen. Geplant sind unter anderem bundesweite Sprach- und Entwicklungstests
für Kinder im Alter von vier Jahren, damit Förderbedarf beim Lesen, Rechnen und
im Sozialverhalten frühzeitig erkannt werden kann.
Während Prien von einer zentralen "politischen Weichenstellung" in der Bildung
spricht, wirft Schäffer dem Bund vor, seine bisherige Förderung für Kitas zu
reduzieren. "Das führt in NRW dazu, dass wir bald sogar weniger Bundesmittel für
Kitas in herausfordernden Lagen bekommen", so die Ministerin.
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