|
Straubing (ots) - Ein Erschießungskommando, ein zum Tode verurteilter Mörder,
das Publikum vor den Bildschirmen: Was US-Verteidigungsminister Pete Hegseth für
die Hinrichtung Nidal Hasans auf dem Militärstützpunkt Fort Hood plant, ist
abscheulich. 2009 ermordete Hasan dort 13 Menschen und verletzte 32 weitere. Ein
solches Verbrechen verlangt nach konsequenter Bestrafung. Es rechtfertigt aber
kein staatlich inszeniertes Tötungsspektakel. Wer einen Menschen vor laufenden
Kameras erschießen lässt, schafft keine Gerechtigkeit. Er instrumentalisiert die
Opfer als Kulisse demonstrativer Härte. Das ist ein zivilisatorischer
Rückschritt.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/122668/6368449
OTS: Straubinger Tagblatt
|