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Osnabrück (ots) - Vor der Neuwahl des SPD-Vorstands im Januar hat
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) Parteichef Lars Klingbeil den Rücken
gestärkt. "Er ist ein Stabilitätsfaktor für die Regierung und die Partei. Und so
sollte es bleiben", sagte Hubig der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Das
gilt, wenn es nach mir geht, auch für seine Dreifachrolle als Finanzminister,
Vizekanzler und Parteivorsitzender."
Die Ministerin begrüßt Klingbeils Vorschlag für eine erneute Doppelspitze aus
einer Frau und einem Mann: "An der Spitze der SPD muss eine Frau sein, das
gehört für mich einfach dazu." Mit Blick auf die anstehenden Sozialreformen
betonte Hubig zudem die Bedeutung der inhaltlichen Aufstellung der Partei. "Wir
müssen in der Regierung Kompromisse mit dem Koalitionspartner machen und dürfen
dabei unsere sozialdemokratische DNA nicht verraten", so die Ministerin zu noz.
Mit Lars Klingbeil an der Spitze gelinge das in der Regel gut.
Die SPD will am 16. und 17. Januar ihren gesamten Vorstand neu wählen. Anlass
sind der Rücktritt der bisherigen Co-Chefin Bärbel Bas im Oktober und der Streit
über die inhaltliche Ausrichtung der Partei.
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