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Kiel (ots) - Am vergangenen Samstag kam es in Kiel zu drei Verkehrsunfällen.
Dabei verletzten sich insgesamt vier Personen, eine davon schwer. Bei drei
Unfallbeteiligten entnahmen Ärzte Blutproben, da der Verdacht bestand, dass sie
zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol standen.
Am Samstagmorgen um 10:15 Uhr kam es auf dem Fördewanderweg zwischen Schilksee
und Strande zu einem Unfall zwischen einem Rennradfahrer und einer Fußgängerin.
Der Radfahrer sei aus Schilksee kommend in Richtung Strande gefahren. Die
Fußgängerin sei ihm entgegengekommen. Der Rennradfahrer habe seine
Geschwindigkeit reduziert, um an der Fußgängerin vorbeizufahren. Beim
Vorbeifahren sei es dann zu einem Missverständnis gekommen, weshalb beide
stürzten. Ob es eine Berührung zwischen Rennradfahrer und Fußgängerin gab, ist
Gegenstand der Ermittlungen. Die 82-jährige Fußgängerin erlitt durch den Sturz
eine Kopfplatzwunde und kam in ein Kieler Krankenhaus. Der 71-jährige
Rennradfahrer blieb unverletzt.
Am späten Nachmittag stießen zwei sich entgegenkommende Pedelecfahrer auf der
Veloroute Höhe der Olshausenstraße zusammen. Beide Männer verletzten sich durch
den Zusammenstoß leicht. Bei der Unfallaufnahme nahmen die Polizeibeamtinnen und
Polizeibeamten Alkoholgeruch bei beiden Unfallbeteiligen wahr. Ein freiwillig
durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 49-Jährigen ergab einen Wert von 0,97
Promille. Der 56-Jährige verweigerte den freiwilligen Vortest. Beide
Unfallbeteiligten kamen mit auf ein Polizeirevier, wo ein Arzt bei beiden eine
Blutprobe entnahm. Im Anschluss konnten die Männer die Dienststelle wieder
verlassen.
Bei einem dritten Verkehrsunfall gegen 18:21 Uhr verunfallte der Fahrer eines
E-Scooters alleinbeteiligt. Der Mann befuhr die Goethestraße in Richtung
Schrevenpark. Im Bereich einer Parkeinfahrt verlor er die Kontrolle über den
E-Scooter und stürzte. Dabei zog sich der 30-Jährige leichte Verletzungen zu. Er
kam zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme
nahmen auch in diesem Fall die Einsatzkräfte Alkoholgeruch bei dem Fahrer wahr.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,31
Promille, weshalb ein Arzt bei dem Fahrer ebenfalls eine Blutprobe entnahm.
Zusätzlich ordnete eine Staatsanwältin die Beschlagnahme seines Führerscheins
an.
Alina Kelbing, Polizeidirektion Kiel
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