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Mainhausen (ots) - (lei) Der- oder diejenigen, die hier zugange waren, hatten
und haben offensichtlich keinen Sinn für Naturschutz: Indem sie mehrere Ölfässer
im Seligenstädter Stadtwald illegal entsorgten, riefen sie nicht nur eine
Gefährdung für die Natur hervor, sondern auch polizeiliche Ermittlungen. Die
Kripo sucht jetzt Zeugen, die Hinweise auf die Umweltsünder geben können.
Ein Spaziergänger hatte die Beamten am Montagmorgen gegen viertel vor sechs über
den Fund der roten und blauen Behälter informiert, die auf einem Waldweg
zwischen der Landesstraße 2310 und der Sudetensiedlung in Zellhausen lagen. Eine
hinzugerufene Polizeistreife zählte letztlich elf größere und kleinere Fässer,
die den Aufschriften zufolge Motoröl, Reinigungsöl oder Kühlflüssigkeit
enthielten und deren Inhalte zum Teil schon ausgelaufen beziehungsweise ins
Erdreich entlang der Schneise eingesickert waren.
Offensichtlich wurden sie mit einem Fahrzeug dorthin transportiert und Hals über
Kopf abgeladen - wann genau, ist noch unklar. Um ein weiteres Austreten der
Flüssigkeiten zu verhindern, richteten die Polizisten die umgestürzten Fässer
zunächst wieder auf und verständigten anschließend die Feuerwehr. Diese rückte
mit rund 30 Kräften an und nahm die ausgelaufenen Stoffe mithilfe von
Bindemitteln auf.
Für die fachgerechte Entsorgung der Fässer sowie den Abtrag des verunreinigten
Bodens wurde im weiteren Verlauf eine Spezialfirma beauftragt. Die entstandenen
Kosten können noch nicht beziffert werden. Die Straftat gilt es nun aufzuklären:
Wer Angaben zu dem oder den Verantwortlichen machen kann, wird gebeten, sich
unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei den zuständigen Ermittlern in Offenbach zu
melden.
Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen
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