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Bremen (ots) - Flughafen Bremen, 12. Mai 2026 / 7:30 Uhr
Am Dienstag stellten Bundespolizisten am Bremer Flughafen ein Messer sicher, das
in einer Gewehrpatrone versteckt war. Bei der Durchleuchtung des Reisegepäcks im
Flughafenkeller stießen die Luftsicherheitskontrollkräfte auf den eher
ungewöhnlichen Fund.
Zunächst gingen die Kontrollkräfte davon aus, dass es sich bei dem Gegenstand im
Koffer eines 33-Jährigen um eine Gewehrpatrone und somit um scharfe Munition
handelte. Beamte des Bundespolizeireviers am Bremer Flughafen wurden
hinzugezogen und inspizierten die vermeintliche Patrone. Es stellte sich heraus,
dass es sich zwar um eine unbrauchbar gemachte Patrone handelte, diese jedoch im
Inneren ein kleines Messer versteckt hielt.
Gemäß dem Waffengesetz sind Hieb- und Stichwaffen, die in einem alltäglichen
Gegenstand oder wie in diesem Fall in einer unbrauchbar gemachten Gewehrpatrone
verborgen sind, verboten. Die Bundespolizisten leiteten vor Ort ein
Strafverfahren gegen den 33-jährigen Fluggast ein und stellten das getarnte
Messer sicher. Der Mann aus Dornum zeigte sich kooperativ und einsichtig, ihm
war nicht bewusst, dass dieser Gegenstand in seinem Reisegepäck Probleme
verursachen könnte.
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Juliane Hartwich
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