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Köln (ots) - "Das Hauptzollamt Köln kann auch für das Jahr 2025 eine sehr
erfolgreiche Bilanz aufweisen. Mit Einnahmen von fast fünf Milliarden Euro
leisten die Kölner Zöllnerinnen und Zöllner einen wichtigen Beitrag zur
Sicherung der Staatseinnahmen. Bei der Bekämpfung des Drogen- und
Arzneimittelschmuggels sowie von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung,
konnten wir unsere Ergebnisse zum Vorjahr deutlich steigern", so Leitender
Regierungsdirektor Frank Denner, Leiter des Hauptzollamts Köln.
"Als größtes Ausbildungshauptzollamt in Deutschland, mit aktuell 350
Nachwuchskräften, werden wir auch unserer Verantwortung für den notwendigen
Personalzuwachs des Zolls gerecht und sind zudem das Hauptzollamt mit dem
jüngsten Altersdurchschnitt."
Die Schwerpunkte der Bilanz 2025 im Einzelnen:
Einnahmen
An den Gesamteinnahmen von fast fünf Milliarden Euro, hatte die
Einfuhrumsatzsteuer, welche beim Import von Waren erhoben wird, mit mehr als
vier Milliarden Euro den größten Anteil. Rund 660 Millionen Euro hat der Kölner
Zoll an Verbrauchs- und Verkehrssteuern erhoben.
Bekämpfung des Schmuggels
"Mit fast 6.000 eingeleiteten Ermittlungsverfahren bei der Bekämpfung des
Schmuggels in verschiedenen Bereichen, ergibt sich eine Steigerung zum Vorjahr
um mehr als 50 Prozent. Wir haben in 2025 mehr als 15 Tonnen Drogen mit einem
geschätzten Straßenverkaufswert von rund 300 Millionen Euro sichergestellt.
Damit hat sich die Menge mehr als verdoppelt", bilanziert Frank Denner.
Geschmuggelt wurden die Drogen überwiegend in Paketsendungen, aber auch in
Autos, Reisebussen und Zügen.
Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung
Die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an den Standorten Köln, Bonn
und Bergisch Gladbach, prüften im vergangenen Jahr mehr als 850 Arbeitgeber und
leiteten über 6.300 Ermittlungsverfahren ein. Zudem konnten fast 6.000
Ermittlungsverfahren abgeschlossen werden.
"Durch den risikoorientierten Ansatz "Qualität vor Quantität" bei
Arbeitgeberprüfungen unserer Finanzkontrolle Schwarzarbeit, ist die
Beanstandungsquote in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt
derzeit bei rund 44 Prozent", so Denner.
Die im vergangenen Jahr abgeschlossenen Ermittlungen führten zu Freiheitsstrafen
von insgesamt zehn Jahren. Die aufgedeckten Schäden für die Sozialversicherung
betragen mehr als 24 Millionen Euro.
Bekämpfung der Produktpiraterie
Im vergangenen Jahr haben die Zollämter Bonn, Gummersbach, Köln-West, Köln-Wahn
und zum größten Teil das Zollamt Flughafen Köln/Bonn Waren im Wert von fast 15
Millionen Euro beschlagnahmt.
"Hinter den rund 1.500 Aufgriffen stecken mehr als 150.000 gefälschte Taschen,
Uhren, Schuhe, Brillen, Bekleidung, Mobiltelefone aber auch gefährliches
Kinderspielzeug und Kfz-Teile", erklärt der Hauptzollamtsleiter.
Bekämpfung des Tabak- und Liquidschmuggels
Neben rund 1,6 Millionen unversteuerter Zigaretten und mehr als 1.600 Litern
un-versteuerten Liquids, konnte der Kölner Zoll mehr als 2,7 Tonnen überwiegend
unversteuertem Wasserpfeifentabak aus dem Verkehr ziehen und somit die
Vorjahresbilanz mehr als verdoppeln.
Bekämpfung des Arzneimittelschmuggels
"Bei den Mengen sichergestellter Arzneimittel, haben wir eine enorme Zunahme.
Hervorzuheben ist hier der Anstieg von Botox in Form von Ampullen, überwiegend
aus Südkorea", so Frank Denner.
Bei dem Großteil handelt es sich um Privatsendungen, wohinter sich zunehmend
auch sogenannte "Beauty-Salons" verbergen, die ohne erforderliche Zulassung
Botox-Behandlungen anbieten.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Köln
Pressesprecher
Jens Ahland
Telefon: 0221-9413-1008
Mobil: 0151 - 111 74 537
E-Mail: presse.hza-koeln@zoll.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/121251/6280172
OTS: Hauptzollamt Köln
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