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Giessen (ots) - (bs) Garbenteich: Am Montagmorgen (1.6.) kam es an einer
Bushaltestelle in Garbenteich zu einem Vorfall, bei dem ein 11-jähriger Schüler
durch eine Softair-Waffe leicht verletzt wurde. Beim Warten auf den Bus wollte
ein 13-Jähriger einer 15-Jährigen seine mitgeführte Softair-Waffe zeigen. Dabei
schoss diese auf einen ebenfalls an der Bushaltestelle wartenden 11-Jährigen,
der dadurch Hämatome an den Beinen erlitt.
Softair-Waffen erfreuen sich insbesondere bei Jugendlichen großer Beliebtheit
und werden gleichzeitig in ihrer Wirkung unterschätzt. Vielen ist nicht bewusst,
dass diese Gegenstände zwar auf dem privaten Gelände genutzt, aber nicht in der
Öffentlichkeit geführt werden dürfen. Bei Nichtbeachten folgt eine Strafanzeige
wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Denn viele
Softair-Waffen sehen echten Schusswaffen zum Verwechseln ähnlich. Wer mit einer
solchen "Anscheinswaffe" in der Öffentlichkeit gesehen wird, löst bei Passanten
oft Angst sowie Unsicherheit und durch eingehende Notrufe wiederum unnötige
Polizeieinsätze aus.
Die Polizei rät daher dazu, sich vor dem Kauf und der Nutzung von Softair-Waffen
über die geltenden Regelungen zu informieren. Eltern sollten zudem mit ihren
Kindern offen über die möglichen Risiken sprechen.
Die Polizei appelliert, keine waffenähnlichen Gegenstände - auch kein
entsprechendes Spielzeug - in der Öffentlichkeit mitzuführen. Wer
verantwortungsvoll handelt, schützt sich selbst und andere vor gefährlichen
Situationen und unnötigen Konsequenzen.
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