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Mettmann / Köln / Langenfeld (ots) - Nachdem ein 52-jähriger Solinger bei einer
Verkehrskontrolle der Polizei in der Nacht auf Sonntag, 14. Juni 2026, in Köln
geflohen war, stellten Polizistinnen und Polizisten ihn im Rahmen einer
Verfolgungsfahrt in Langenfeld. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Auto wenige
Tage zuvor in Mettmann gestohlen worden war (wir berichteten unter der
ots-Nummer 2606037 mit folgendem Link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6291588). Die Einsatzkräfte
leiteten gleich mehrere Verfahren gegen den Tatverdächtigen ein und nahmen den
Deutsch-Polen fest.
Das war nach bisherigen Erkenntnissen geschehen:
Gegen 2 Uhr hatten zivile Einsatzkräfte der Polizei in Köln die Absicht, einen
Ford Kuga im Stadtteil Mülheim zu kontrollieren. Der Fahrer rammte jedoch den
Einsatzwagen und floh zunächst unerkannt. Die Polizistinnen und Polizisten
verfolgten den Ford, der mit hoher Geschwindigkeit und unter Missachtung
mehrerer roter Ampeln über die Autobahn bis nach Langenfeld floh. Hinzugezogene
Einsatzkräfte konnten das Auto schließlich auf der Grünewaldstraße in Langenfeld
antreffen. Sie stellten den mittlerweile zu Fuß flüchtigen Fahrer, einen
52-jährigen Deutsch-Polen sowie seine 45-jährige Beifahrerin.
Erste Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Ford Kuga in der Nacht auf den 9.
Juni 2026 in Mettmann gestohlen worden war. Die an dem Ford angebrachten
Kennzeichen waren bereits im Jahr 2017 in Dortmund gestohlen worden. Weitere
Kölner Kennzeichen, die im Fahrzeug aufgefunden wurden, wiesen gefälschte
Plaketten auf.
Die Polizistinnen und Polizisten stellten die Beweise sicher und leiteten ein
Ermittlungsverfahren gegen den kriminalpolizeilich bereits erheblich in
Erscheinung getretenen Tatverdächtigen ein.
Sie nahmen den unter Drogeneinfluss stehenden 52-Jährigen fest, der zudem keine
gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte.
Dank einer aufmerksamen Zeugin konnte des Weiteren ein Päckchen mit einer
geringen Menge mutmaßlicher Drogen, die der Tatverdächtige zu Beginn seiner
Flucht noch in Köln aus dem fahrenden Auto geworfen hatte, sichergestellt
werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal wird der Tatverdächtige
heute einem Haftrichter vorgeführt.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
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Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6294541
OTS: Polizei Mettmann
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