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Rhein-Neckar-Kreis (ots) - In einer Bankfiliale in der Unteren Hauptstraße kam
es am vergangenen Wochenende zu einem Fall der bekannten Diebstahlsmasche "Cash
Trapping".
Beim sogenannten "Cash Trapping" manipulieren Täter Geldautomaten so, dass
ausgegebene Geldscheine im Ausgabeschacht zurückgehalten werden. Hierzu wird
eine Vorrichtung - häufig in Form einer angebrachten Verblendung oder Klebefolie
- am Geldausgabefach befestigt. Für Kundinnen und Kunden entsteht dadurch der
Eindruck, der Automat sei defekt oder habe kein Bargeld ausgegeben. Die
Geldscheine werden nicht wieder eingezogen und können anschließend von den
Tätern entnommen werden.
Im aktuellen Fall ging der betroffene Geldautomat jedoch sofort außer Betrieb,
nachdem er einen Fehler beim Geldausgabevorgang festgestellt hatte.
Die unbekannte Täterschaft ging daher leer aus und bliebe ohne Beute.
Das Polizeirevier Hockenheim hat die Ermittlungen aufgenommen und stellte die am
Geldautomaten zur Zurückhaltung des Bargeldes angebrachte Aluminiumschiene
sicher.
Die Spurensicherungsmaßnahmen daran übernimmt die Kriminaltechnik der
Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.
Hinweise der Polizei zum Schutz vor "Cash Trapping":
- Seien Sie aufmerksam, wenn ein Geldautomat kein Bargeld
ausgibt,insbesondere wenn auf dem Display keine Fehlermeldung
angezeigt wird.
- Kontrollieren Sie den Ausgabeschacht und die Verblendung des
Automaten sorgfältig auf mögliche Manipulationen.
- Lassen Sie sich am Geldautomaten nicht von
unbekanntenPersonen ablenken und verlassen Sie den
Automaten nicht vorschnell.
- Informieren Sie bei Verdachtsfällen umgehend die Bank
sowie die Polizei und verbleiben Sie am Geldautomaten.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
René Dessoy
Telefon: 0621 174-1111
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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OTS: Polizeipräsidium Mannheim
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