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Bundespolizeidirektion München: (K)ein Kinderstreich / Wasserbombe verletzt 63-Jährige / Bundespolizei sucht Zeugen (FOTO)

23.06.2026 11:55 Uhr Bundespolizeidirektion München

Ismaning (Lkr. München) (ots) - Bereits am Donnerstag, den 28. Mai, ist eine 63-jährige Frau am unterirdischen S-Bahn-Haltepunkt Ismaning durch eine von oben geworfene Wasserbombe verletzt worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen 19:20 Uhr verließ die 63-jährige Deutsche aus Wuppertal eine S-Bahn am Haltepunkt Ismaning, als sie unvermittelt von einer Wasserbombe getroffen wurde. Diese war durch einen Sichtschacht von der Oberfläche auf den Bahnsteig geworfen worden. Durch den Aufprall stürzte die Frau zu Boden und zog sich nicht unerhebliche Verletzungen zu. Eine bislang unbekannte junge Frau leistete der Geschädigten unmittelbar nach dem Vorfall Hilfe und unterstützte sie dabei, wieder aufzustehen. Nach Angaben der 63-Jährigen wurden zudem ihre Sonnenbrille zerkratzt und das Display ihres Mobiltelefons beschädigt. Im Rahmen der Videoauswertung stellte die Bundespolizei fest, dass bereits gegen 18:52 Uhr an derselben Stelle eine Wasserbombe durch den Sichtschacht geworfen worden war. Diese verfehlte einen bislang unbekannten Mann nur knapp. Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung und bittet insbesondere folgende Personen, sich zu melden: den bislang unbekannten Mann, der gegen 18:52 Uhr beinahe von einer Wasserbombe getroffen wurde, die junge Frau, die der verletzten 63-Jährigen nach dem Sturz auf dem Bahnsteig geholfen hat, sowie weitere Personen, die Angaben zu dem Vorfall oder möglichen Tatverdächtigen machen können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515550 0 entgegen.

Rückfragen bitte an:

Sina Dietsch Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße 1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6300068 OTS: Bundespolizeidirektion München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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