|
Ismaning (Lkr. München) (ots) - Bereits am Donnerstag, den 28. Mai, ist eine
63-jährige Frau am unterirdischen S-Bahn-Haltepunkt Ismaning durch eine von oben
geworfene Wasserbombe verletzt worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen des
Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet um Hinweise aus der
Bevölkerung. Gegen 19:20 Uhr verließ die 63-jährige Deutsche aus Wuppertal eine
S-Bahn am Haltepunkt Ismaning, als sie unvermittelt von einer Wasserbombe
getroffen wurde. Diese war durch einen Sichtschacht von der Oberfläche auf den
Bahnsteig geworfen worden. Durch den Aufprall stürzte die Frau zu Boden und zog
sich nicht unerhebliche Verletzungen zu. Eine bislang unbekannte junge Frau
leistete der Geschädigten unmittelbar nach dem Vorfall Hilfe und unterstützte
sie dabei, wieder aufzustehen. Nach Angaben der 63-Jährigen wurden zudem ihre
Sonnenbrille zerkratzt und das Display ihres Mobiltelefons beschädigt. Im Rahmen
der Videoauswertung stellte die Bundespolizei fest, dass bereits gegen 18:52 Uhr
an derselben Stelle eine Wasserbombe durch den Sichtschacht geworfen worden war.
Diese verfehlte einen bislang unbekannten Mann nur knapp. Die
Bundespolizeiinspektion München ermittelt nun wegen gefährlicher
Körperverletzung sowie Sachbeschädigung und bittet insbesondere folgende
Personen, sich zu melden: den bislang unbekannten Mann, der gegen 18:52 Uhr
beinahe von einer Wasserbombe getroffen wurde, die junge Frau, die der
verletzten 63-Jährigen nach dem Sturz auf dem Bahnsteig geholfen hat, sowie
weitere Personen, die Angaben zu dem Vorfall oder möglichen Tatverdächtigen
machen können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der
Telefonnummer 089 515550 0 entgegen.
Rückfragen bitte an:
Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6300068
OTS: Bundespolizeidirektion München
|