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Augsburg/Schwaben (ots) - Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls
durchsuchte heute mehrere Objekte in Bayern und Baden-Württemberg. Die rund 370
Einsatzkräfte verschiedener Hauptzollämter konnten in Geschäftsräumen,
Baustellen und Wohnungen der Beschuldigten umfangreiches Beweismaterial
sicherstellen. Die Staatsanwaltschaft Augsburg führt derzeit Verfahren gegen
acht Beschuldigte. Diese stehen im Verdacht Arbeitnehmer nicht bzw. nicht
richtig zur Sozialversicherung angemeldet, Ausländer eingeschleust sowie
Beihilfe zu diesen Taten geleistet zu haben. Die Beschuldigten sollen sich als
Bande zusammengeschlossen haben, um im Rahmen eines Werkvertragsverfahrens
Arbeitnehmer aus einem Drittland unrechtmäßig nach Deutschland einzuschleusen.
Der derzeit vermutete Sozialversicherungsschaden beläuft sich auf 23.000.000
EUR. Bei den Durchsuchungen wurde Bargeld in Höhe von ca. 250.000 Euro
gesichert. Des Weiteren wurden mehrere Fahrzeuge gepfändet. Vier Personen wurden
festgenommen. Im Anschluss an die Durchsuchungen werden die Beweismittel durch
die Einsatzkräfte ausgewertet. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können
derzeitig keine weiteren Angaben gemacht werden.
Ansprechpartner:
Dr. Andreas Dobler, Oberstaatsanwalt, Pressesprecher Staatsanwaltschaft
Augsburg, Gögginger Straße 101, 86199 Augsburg, Telefon: 0821/3105-1227,
Telefax: 0821/3105-1384, Mobil: 0173/86 38 686, E-Mail:
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Adrian Kube, Hauptzollamt Augsburg, Prinzregentenplatz 3, 86150 Augsburg,
Telefon: 0821/5012-161, Mobil (Presse): 0151/209 941 84, E-Mail:
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Adrian Kube
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