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Giessen (ots) - (bs) Dank des schnellen Handelns zweier Seniorinnen, eines
Familienangehörigen und der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nahm die
Polizei vergangene Woche einen mutmaßlichen Betrüger in Marburg fest.
Vorangegangen war der Anruf eines vermeintlichen Bankmitarbeiters bei einer
74-jährigen Marburgerin. Mittels geschickter Gesprächsführung gelang es diesem,
die Seniorin dazu zu bringen, ihre Bankdaten preiszugeben und im Anschluss an
einen weiteren vermeintlichen Bankmitarbeiter zu übergeben. Kurz darauf schöpfte
sie Verdacht, informierte die Polizei und ließ ihre Karte unverzüglich sperren.
Ein weiterer gleichgelagerter Betrugsversuch in örtlicher Nähe konnte durch
einen aufmerksamen Familienangehörigen verhindert werden. Vorangegangen war auch
in diesem Fall der Anruf eines vermeintlichen Bankmitarbeiters, der eine
84-jährige Marburgerin zur Herausgabe ihrer PIN und zur Übergabe ihrer Bankkarte
bringen wollte.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nahm eine Streife der
Marburger Polizei den 26-jährigen Tatverdächtigen und mutmaßlichen Abholer der
Bankkarten vorläufig fest. Die Ermittlungen dauern an.
Die Taten ereigneten sich am 15.06.2026 zwischen 11:45 und 12:30 Uhr.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt Präventionstipps:
Banken fragen niemals telefonisch nach PIN-Nummern oder anderen vertraulichen
Zugangsdaten und schicken auch keine Mitarbeiter zur Abholung von Bankkarten an
die Haustür. Wer entsprechende Anrufe erhält, sollte das Gespräch sofort
beenden, keine Daten preisgeben, die Polizei informieren und die Bank in
Kenntnis setzen.
Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist oder entsprechende Anrufe erhalten
hat, wird gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mittelhessen
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Ferniestraße 8
35394 Gießen
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