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Hannover (ots) - Welche Auswirkungen haben antifeministische Strömungen auf
Gesellschaft, Demokratie und das tägliche Miteinander? Mit dieser Fragestellung
beschäftigte sich die Fachtagung "Antifeminismus" unter dem Leitmotto "Der
Spaltung entgegenwirken - Demokratie stärken", zu der Polizeipräsident Roger
Fladung als Schirmherr zahlreiche Vertreter aus Polizei, Wissenschaft,
Beratungsstellen und Institutionen am 23. Juni in den Räumlichkeiten des INFORUM
begrüßen durfte.
"Unsere Demokratie lebt von einem respektvollen Austausch und von der Fähigkeit,
gesellschaftliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und einzuordnen. Die
Auseinandersetzung mit Antifeminismus ist deshalb nicht nur ein Thema für
Wissenschaft und Bildung, sondern für unsere gesamte Gesellschaft und auch für
uns als Polizeibehörde", betonte Polizeipräsident Fladung in seinem Grußwort.
Bereits zum Auftakt setzte der Poetry-Slam-Beitrag von Antonia Josefa einen
eindrucksvollen Impuls. Mit kreativen und nachdenklichen Worten eröffnete der
Beitrag neue Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen. Fachliche
Impulse lieferten anschließend die Vorträge von Dr. Juliane Lang und Sabine
Herberth. Die Referentinnen beleuchteten das Phänomen Antifeminismus aus
unterschiedlichen Blickwinkeln, ordneten aktuelle Entwicklungen ein und zeigten
Zusammenhänge zu gesellschaftlichen und demokratischen Prozessen auf.
Im Mittelpunkt der Tagung stand darüber hinaus der aktive Austausch. In mehreren
Fachforen und Workshops konnten die Teilnehmenden zentrale Fragestellungen
vertiefen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungsansätze diskutieren. Die
Themen reichten von gesellschaftlichen Auswirkungen antifeministischer Narrative
über Präventions- und Bildungsarbeit bis hin zu Handlungsmöglichkeiten im
beruflichen und persönlichen Umfeld.
Die Fachtagung machte deutlich, wie wertvoll der Austausch unterschiedlicher
Perspektiven für das Verständnis gesellschaftlicher Entwicklung ist. Durch die
Verbindung von wissenschaftlichen Impulsen, praktischen Erfahrungen und
persönlichem Dialog entstanden neue Denkanstöße, die weit über die Veranstaltung
hinauswirken und einen Beitrag zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft
leisten können.
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